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Jetzt helfen nur noch Spezialisten. Dieser Computer wurde geknackt.

Bewerbungs-Mail war verseucht

Trojaner zerstört Computer

Gaißach - Angestellten gesucht, sich einen Trojaner  eingefangen: Die Polizei ermittelt im Fall eines durch Schadsoftware zerstörten Computers in Gaißach.

Der Mailverkehr und Informationsaustausch im Internet kann trotz Firewalls und Virenschutzprogrammen gefährlich sein. Davon kann ein 41-jähriger Gaißacher ein Lied singen. Wie die Polizei berichtet, hatte er auf der offiziellen Homepage der Bayerischen Apothekerkammer eine Stellenausschreibung eingestellt und erhielt daraufhin am 1. April um 1.21 Uhr nachts ein Bewerbungs-Mail mit Anhang. Was nun folgte, war ein ganz schlechten Aprilscherz. Als der Gaißacher nämlich versuchte, den Link zu öffnen. erschien lediglich das kleine Bild einer männlichen Person. Sonst war die Dropbox leer. Das Virenschutzprogramm zeigte indes eine Warnmeldung an, worauf der 41-Jährige sofort seinen Computer herunterfuhr. Zu spät. Offenbar hatte er sich einen Krypto-Trojaner heruntergeladen, eine Schadsoftware, wie sie in jüngerer Zeit schon öfters auftauchten und EDV-Systeme von beispielsweise Unternehmen oder Krankenhäusern veränderten oder gar zerstörten. So auch bei dem Gaißacher. Als er seinen Computer neu startete, kam er nur noch bis zur sogenannten Bios-Maske. Sein PC ist seitdem unbrauchbar. Die Polizei hat Ermittlungen gegen unbekannt aufgenommen. (chs)

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