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Steht am liebsten an der CNC-Fräse: Kilian Mürnseer hat seine Ausbildung bei der Firma Precupa in Gaißach als Innungsbester abgeschlossen.

In Gaißacher Firma

Mit Ehrgeiz, Fleiß und Verständnis zum Erfolg: Feinwerkmechaniker Kilian Mürnseer ist der innungsbeste Azubi

„Messen, fräsen, Programme umschreiben“: So beschreibt Kilian Mürnseer seine Arbeit als Feinwerkmechaniker. Die dreieinhalbjährige Ausbildung bei der Firma Precupa in Gaißach hat er als Innungsbester abgeschlossen.

Gaißach – Der 20-Jährige aus Wegscheid (Gemeinde Lenggries) ist damit einer der vier erfolgreichsten von 98 Prüflingen – und der beste aus dem Landkreis. Sein Gesellenstück überzeugte die Jury vor allem aufgrund seiner vollen Funktionsfähigkeit. Die größte Herausforderung sei gewesen, dass man sein Werkstück innerhalb von 15 Stunden anfertigen musste.

Schwierig war für die meisten Auszubildenden auch die theoretische Prüfung, berichtet Mürnseer. Er selbst hätte aber nicht viel lernen müssen. „Das Meiste habe ich schon in der Schule mitbekommen.“

Innungsbester Azubi: Praktikum weckte sein Interesse 

Trotzdem freute er sich sehr, als er seinen Gesellenbrief entgegennahm. Die Urkunde zum Innungsbesten hängt nun im Betrieb, direkt im Eingangsbereich. Nach seiner Selbsteinschätzung haben ihm die Eigenschaften „Ehrgeiz, Fleiß und ein gewisses Verständnis“ zum Erfolg verholfen, meint der 20-Jährige. Aber auch seine Faszination für den Beruf habe ihm geholfen. „Das Beste ist die Abwechslung.“ Auch die Arbeit mit dem Werkstoff Stahl begeistert Mürnseer. Am liebsten steht er an der CNC-Fräse. Dabei hatte er sich als Gymnasiast kaum vorstellen können, diesen Beruf zu ergreifen. Doch ein Praktikum in der 9. Klasse bei Precupa weckte sein Interesse. Nach der Mittleren Reife begann Mürnseer die Ausbildung.

Precupa stellt seit 45 Jahren Präzisionsformen her

Die Firma Precupa stellt seit 45 Jahren Präzisionsformen her, speziell für Kunststoffe, und hat viele Kunden im Bereich Medizin, erklärt der Betriebsleiter Paul Singer. Er ist stolz auf seinen erfolgreichen Absolventen. Der möchte auf alle Fälle im Betrieb bleiben und hat sich bereits für eine Weiterbildung zum Techniker beworben. Um zum Zuge zu kommen, braucht er aber erst eine bestimmte Anzahl an Gesellenjahren.  abo

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