Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten

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Sitzen, bis der Hintern brennt: Vier Männer und vier Frauen traten bei der „Sitzfleisch-Challenge“ in Schliersee an, zu der die Gäste-Info-Schliersee aufgerufen hatte. Darunter waren auch Daniela-Yvonne Panzenböck aus Gaißach (2. v. re.) und Natascha Eymold (3. v. li.) aus Greiling.

Seit Freitag auf einem Spinning-Rad

Gaißacherin im Finale der „Sitzfleisch-Challenge“

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Da helfen auch Gesäßcreme und Radlhosen nicht mehr viel: Bei der „Sitzfleisch-Challenge“ in Schliersee brauchen die Teilnehmer eine gewisse Leidensfähigkeit. Eine Gaißacherin hat es bis ins Finale geschafft.

Gaißach/Greiling/Schliersee  – Ordentlich Sitzfleisch beweist derzeit Daniela-Yvonne Panzenböck aus Gaißach: Um Punkt 18 Uhr am Freitag stieg die freiberufliche Fitness-Trainerin zusammen mit sieben Konkurrenten in der Vitalwelt Schliersee auf ein Spinning-Rad. Bis Redaktionsschluss am Sonntag saß Panzenböck noch immer im Sattel – als eine von zwei verbliebenen Kandidaten. Wer von den beiden es am längsten dort aushält, gewinnt ein Pedelec im Wert von 8000 Euro.

Am Telefon zeigte sich Panzenböck optimistisch, dass sie mit dem Hauptgewinn nach Hause fährt: „Ich bleibe, so lange es notwendig ist“, sagt die 37-Jährige und lacht. Vorsichtshalber hat sie sich in den nächsten Tagen nichts vorgenommen. Allerdings hofft sie natürlich, dass Konkurrent Matthias Bulla (36) aus München als Erster die Segel streicht. Denn trotz Radlhosen und Gesäßcreme fühle sich ihr Hinterteil ziemlich taub an.

An Schlaf ist nicht zu denken

Daran ändern auch die siebenminütigen Pausen nicht viel, die die Teilnehmer an der „Sitzfleisch-Challenge“ alle vier Stunden machen dürfen. Die reichen gerade für den Gang zur Toilette. Der Zuspruch von Familie und Freunden via Handy hilft da schon eher. Um Verspannungen zu lösen und die Durchblutung anzuregen, hat Panzenböck außerdem eine Faszien-Rolle dabei. Mentale Tiefpunkte bekämpft die Isarwinklerin mit Yoga und Musikhören. An Schlaf ist allerdings nicht zu denken. Trotzdem sagt Panzenböck: „Es geht mir soweit gut, besser als erwartet.“

Das freut Natascha Eymold aus Greiling. Die 35-Jährige hofft, dass ihre ehemalige Konkurrentin den Hauptgewinn in den Isarwinkel holt. Sie selbst musste nach 20 Stunden schweren Herzens aufgeben. Wegen starker Schmerzen in den Hüften wollte sie eigentlich bereits nach zehn Stunden hinschmeißen. Doch Eymold biss die Zähne zusammen, wollte nicht als Erste das Handtuch werfen. Am Ende war sie doch die Erste – aber die Angst, in den kommenden Wochen mit Schmerzen für ihren Stolz büßen zu müssen, war größer. Jetzt tut vor allem ihr Hinterteil „richtig weh“. Trotzdem bereut sie ihre Teilnahme nicht: Immerhin hat sie die Zeit sinnvoll genutzt und vier Wichtel für einen Adventskalender gehäkelt. 

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