Wasserhahn und Trinkglas
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Die Erfassung des Wasserverbrauchs wird leichter

Neuerung im Gemeinderat vorgestellt

Gaißachs Bürgermeister wirbt für „Waterloo-App“

Das jährliche Wasserzählerablesen ist eine lästige Pflicht. Eine App, die jetzt im Gaißacher Gemeinderat vorgestellt wurde, soll das Ganze erleichtern.

Gaißach – Die Erfassung des Wasserverbrauchs wird leichter: Die herkömmliche Ermittlung des Verbrauchs funktioniert so, dass jeder Haushalt zum Jahresende in eine dafür vorgesehene Ablesekarte den aktuellen Zählerstand am Wasserzähler einträgt und sie bei der Gemeinde abgibt (Schummeln zwecklos, weil die plombierten Zähler von der Gemeinde turnusmäßig ausgewechselt werden). Jetzt hat der Gaißacher Bürgermeister Stefan Fadinger dafür geworben, dass sich die Verbraucher die sogenannte „Waterloo-App“ herunterladen, über die sie ihrer Gemeinde die Zählernummer und den Verbrauch per Scan automatisch zukommen lassen können. Einen Link zu einem Erklärvideo findet man auf www.gaissach.de/wasser.

Bürgermeister sieht in Verwendung der App deutliche Erleichterung

„Das bringt für alle Beteiligten eine Erleichterung und Zeitersparnis“, betonte Fadinger. Bislang nehmen an diesem neuen Verfahren erst knapp 50 Gaißacher Haushalte teil. Ein weiterer Vorteil der App bestehe darin, dass umgekehrt die Gemeinde den Bürger zeitnah über Aktuelles beim Trinkwasser informieren kann: zum Beispiel, wenn bei Reparaturen am Netz Sperrungen notwendig werden oder nach Schäden das Wasser abgekocht werden muss.

Der Wasserverbrauch in der Gemeinde war im abgelaufenen Jahr um 4300 Kubikmeter niedriger als im Vorjahreszeitraum – vermutlich auch deshalb, weil es weniger heiße Tage gegeben hatte. Die Wasserverlustrate lag bei nur 8,1 Prozent, was Fadinger als einen „mehr als zufriedenstellenden Wert“ bezeichnete. Verlustwasser ist, was zum Beispiel bei kleineren Leitungsbrüchen, Spülungen und Feuerwehrübungen verloren geht.  rbe

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