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Zusammenhalt und Tatkraft stellen die Gaißacher dieser Tage bei den Vorbereitungen auf ihre große Festwoche unter Beweis. Gefeiert wird, dass sich die erste urkundliche Erwähnung des Dorfs zum 1200. Mal jährt.

Vor dem Dorfjubiläum

Großaufbau in Gaißach: 1200-Mann-Zelt zur 1200-Jahr-Feier

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Ein großes Fest erfordert ein großes Zelt: Ein Besuch bei den Gaißachern vor der 1200-Jahr-Feier.

Gaißach – Die Gaißacher zeigen rund um ihre 1200-Jahr-Feier großen Zusammenhalt und enorme Tatkraft: Das zeigte sich wieder beim Aufbau des Festzelts in Wetzl, der in den vergangenen beiden Tagen über die Bühne ging. Sorgen, dass sich nicht genügend Helfer einfinden könnten, kamen dabei gar nicht auf. Schon zum Start am Dienstagmorgen um 8 Uhr hätten 35 Freiwillige parat gestanden, berichtet 2. Bürgermeister Franz Hartl. Später packten zeitweise weit über 40 Mann mit an – ob nun Handwerker, Landwirte oder Studenten.

Im Zeltaufstellen sind die Gaißacher noch gut im Training. Schließlich war erst im Mai die Gaißacher Gebirgsschützenkompanie Gastgeber des Patronatstags. Jetzt hofft die Dorfgemeinschaft, dass alles ebenso reibungslos und stimmungsvoll abläuft – mit einem kleinen Unterschied: „Wenn wir noch einmal so viel Pech mit dem Wetter haben, wäre das schon sehr schade“, sagt Hartl.

Doch in dieser Hinsicht stehen die Vorzeichen gar nicht so schlecht – und sonst laufen die Vorbereitung ohnehin perfekt. „Wir sind richtig stolz auf unser Dorf“, sagt Hartl. „Super, was für eine Dynamik sich da entwickelt.“ Sich für das große Fest – zum Mitanpacken und zum Feiern – zwei Wochen Urlaub zu nehmen, sei für viele Gaißacher Ehrensache. „Jeder lässt sich von der Begeisterung anstecken.“ So sei auch „das halbe Dorf“ gerade mit dem Bauen der historischen Wagen für den Festzug am Sonntag, 20. August, beschäftigt.

Die Verpflegungsaufgaben im Festzelt – Bar, Küche, Kuchen, Bedienung – habe der SC Gaißach unter seinen verschiedenen Abteilungen aufgeteilt. Und für viele weitere Aufgaben rund ums Fest mangele es auch nicht an Helfern. Dass alle Zahnräder perfekt ineinandergreifen, daran habe freilich der „Top-Organisator“ und Chef des Organisationskomitees Peter Margreiter großen Anteil.

In Wetzl hieß es jetzt erst einmal anpacken, um das 1200 Besucher fassende Zelt aufzustellen: Gerüste aufstellen, Planen aufziehen, Boden legen. Innerhalb von zwei Tagen sollte alles inklusive Küchen-, Bar- sowie Kaffee-und Kuchen-Zelt fertig sein, Donnerstag und Freitag steht der Innenaufbau an. Jede Menge Leben zieht dort am Feiertag Mariä Himmelfahrt, 15. August, ein, wenn die Festwoche mit der großen Aussstellung der Gaißacher Vereine und Einrichtungen beginnt. „Da wird das ganze Dorf auf den Beinen sein“, freut sich Hartl. Und er geht davon aus, dass das Zelt dann bei allen Veranstaltungen bis einschließlich Sonntag, 20. August, voll ist – bevor die Helfer am Montag zum Abbauen antreten.

Zeichenverkäufer gesucht

Anlässlich der 1200-Jahr-Feier sucht sucht die Gemeinde Gaißach noch Festzeichenverkäufer. Interessierte melden sich im Rathaus unter Telefon 0 80 41/80 47-10.

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