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Die Kandidaten der Freien Gaißacher Liste (vo., v. li.) mit Susanne Merk, Kaspar Rest jun., Monika Erhard, Christoph Bauer, Daniela Fischhaber, Kaspar Fischer und Bettina Koch sowie (hi., v. li,) Katharina Böhm, Michael Merk, Georg Rest, Ramona Weinbuchner, Rudolf Wörschhauser, Monika Kiefersauer, Hans Niedermaier und Ferdinand Falk. Nicht im Bild Harald Schellhorn.

Freie Gaißacher Liste 

Kommunalwahl 2020: Susanne Merk ist Spitzenkandidatin

Die Freie Gaißacher Liste hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Spitzenkandidatin Merk: „Der Gemeinderat ist der Dreh- und Angelpunkt im Dorf.“

Gaißach Seit den Kommunalwahlen von 2002 gibt es in Gaißach die „Freie Gaißacher Liste“ (FGL) mit aktuell zwei Vertretern im Gemeinderat. Das sind Georg Müller und Susanne Merk. Während Merk jetzt eine vierte Wahlperiode anstrebt, verzichtet Müller nach zwölf Jahren im Gremium auf eine erneute Kandidatur. Als erste der vier Gaißacher Listen hat die FGL jetzt im Gasthaus Isarwinkel ihre Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt.

Gast der Veranstaltung war Bürgermeister Stefan Fadinger, der das Engagement von Gaißacher Bürgern würdigte, sich als Kandidaten zur Verfügung zu stellen: „Das ist vorbildlich, denn viele ducken sich weg, wenn es um die Verantwortung geht.“ Auf den neuen Gemeinderat kämen wieder viele Aufgaben zu. Die Listen-Erstplatzierte und Kreisrätin Susanne Merk betonte: „Ich freue mich über jeden, der kandidiert. Der Gemeinderat ist der Dreh- und Angelpunkt im Dorf.“ Geleitet hat die Wahl der Eurasburger Bürgermeister Moritz Sappl. „Geschimpft ist gleich“, meinte er. Deshalb sei es wichtig für das Dorf, dass sich Menschen bereit erklären, Verantwortung zu übernehmen, um das Gemeinwesen voranzubringen.

Bei der Wahl wurde die vorab festgelegte Liste, die von Susanne Merk angeführt wird, mit nur einer Gegenstimme bestätigt. Sechs weitere Frauen belegen die Listenplätze 3, 5, 7, 9, 11 und 13. Vertreten sind alle Altersgruppen zwischen 25 und 57 sowie viele verschiedene Berufe, darunter drei Landwirte. Auch hat man sich laut Merk wieder darum bemüht, dass möglichst viele Ortsteile vertreten sind.

Wie berichtet, verzichtet die FWL (ebenso wie die anderen Listen auch) auf die Aufstellung eines Gegenkandidaten für die Bürgermeisterwahl. Susanne Merk machte auch deutlich, dass es im Gaißacher Gemeinderat kein Fraktionsdenken gibt. „Es macht keinen Unterschied, über welche Liste man in das Gremium gewählt worden ist“. Die Kandidaten ermutigte sie, die wertvolle Zeit bis zur Wahl gut zu nutzen und Werbung in eigener Sache zu machen. Neben den 16 Kandidaten der Liste wurden Christoph Rest und Georg Müller sen. als Ersatzkandidaten bestimmt. (Rainer Bannier)

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