Vor dem Gaißacher Rathaus darf man künftig nur noch längstens vier Stunden sein Auto abstellen. 
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Vor dem Gaißacher Rathaus darf man künftig nur noch längstens vier Stunden sein Auto abstellen. 

Gaißach 

Dauerparker müssen sich einen neuen Platz suchen

Dauerparker bescheren Parkplatzproblem in Gaißach. Die Gemeinde reagiert nun auf die Knappheit der PKW-Abstellplätze mit einer neuen Regelung. 

Gaißach Parkplätze werden auch in Gaißach knapp – insbesondere weil jetzt viele Erholungssuchende ins Dorf drängen, um in den Filzen, zur Schwaiger Alm oder auf die Sunntratn zu wandern. Probleme entstehen aber auch durch Dauerparker, die im Ortsteil Mühl jene Parkplätze in Beschlag nehmen, die dort eigentlich für Termine im Rathaus, beim Arzt, für Bankgeschäfte oder für eine Einkehr beim Mühlwirt vorgesehen sind.

Gemeindeparkplätze nur noch vier Stunden belegt werden 

Jetzt hat der Gemeinderat beschlossen, dass die begrenzt vorhandenen gemeindeeigenen oder verpachteten Stellplätze beim Rathaus und im Bereich der Raiffeisenbank beidseits der Straße nur noch maximal vier Stunden (mit Parkscheibe) belegt werden dürfen. Dauerparker werden auf den gebührenfreien Großparkplatz (bis zu 100 Stellplätze) an der gut 200 Meter entfernten ehemaligen Ladestraße am Bahnhof Mühl verwiesen. Das Ganze hat der Gemeinderat als zeitlich begrenzte Versuchsphase für den Sommer beschlossen. Erst danach soll endgültig entschieden werden.

„Wollen niemanden aus Gaißach vertreiben“ 

Parallel dazu hat die Gemeinde bereits damit begonnen, die Hinweis-Beschilderung für das bestehende Parkplatzangebot zu optimieren. Eine bessere Verkehrslenkung soll dazu beitragen, dass unnötig viele Erholungssuchende in Richtung Ostfeld zum gebührenpflichtigen Gerstland-Parkplatz am Rechelkopf-Aufstieg oder zum (noch gebührenfreien) Parkplatz in den Filzen fahren und sich dort bei Überfüllung verbotswidrig in die Weiden stellen. „Wir wollen niemanden aus Gaißach vertreiben“, versichert Bürgermeister Stefan Fadinger. Abgeklärt hat die Gemeinde bereits, dass die Einhaltung der neuen Parkregeln durch die Kommunale Verkehrsüberwachung auch tatsächlich kontrolliert und gegebenenfalls sanktioniert wird. 

Rainer Bannier 

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