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Beim Aufbau der Schanze für das Gaißacher Schnablerrennen (v. li.): Streckenchef Hans Fischhaber, Präsident Georg Fischhaber, Schriftführer Peter Margreiter, Parkplatzchef Michael Gilgenreiner und Streckenchef Stefan Brandhofer. 

Traditionsveranstaltung am Gerstlandhang

Schnablerfahrer sind fürs Rennen gerüstet

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Die Schanze steht, die Strecke ist präpariert, und die Parkplätze sind gewalzt. Die Gaißacher Schnablerfahrer sind für das große Rennen am kommenden Sonntag, 27. Januar, gerüstet – auch wenn es noch einiges zu tun gibt.

Gaißach – „Es läuft alles perfekt“, sagt Georg Fischhaber. Der Präsident des Gaißacher Schnablervereins ist bester Laune. „Ich glaube, dass die Verhältnisse am Sonntag richtig gut werden.“ Im Dorf sei eine große Vorfreude spürbar, weil nach einjähriger Pause wieder ein Rennen stattfinden kann. Am Sonntag, 27. Januar, gehen die waghalsigen Piloten an den Start. Anpfiff ist um 13 Uhr.

Das derzeitige Winterwetter spiele eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung, sagt Fischhaber. Die Kälte sei zum einen wichtig für die Parkplätze. Dafür wurde der Schnee auf den Feldern am Fuße des Gerstlandhangs gewalzt. Die Unterlage sei steinhart und gut zu befahren. „Wir haben ausreichend Parkplätze – und alle sind kostenlos“, sagt Fischhaber.

Dank der Minusgrade konnte auch die Sprungschanze bereits präpariert werden. Hier setzen die Schnablerfahrer zu ihren bis zu über 20 Meter weiten Sprüngen an. Auch die rund eineinhalb Kilometer lange Rennstrecke am Lehener Berg sei in gutem Zustand. Am vergangenen Sonntag sei dort bereits trainiert worden. Das sei wichtig, damit die jungen Piloten, die zum ersten Mal antreten, die Strecke bereits vor dem Rennen kennenlernen können.

Als Schnabler-Fahrer sind nur Gaißacher zugelassen

Dennoch warte noch eine Menge Arbeit auf das „Hohe Komitä“. Ab diesem Donnerstag wird der Fangzaun entlang des Zielhangs aufgebaut und die Strecke abgesichert. Und dann geht es noch an den Aufbau der Verpflegungsstände. „Dazu brauchen wir wieder viele Helfer und hoffen auf die Unterstützung unserer Mitglieder“, so Fischhaber. Treffpunkt ist am Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils um 8.30 Uhr am Vereinsstadl.

Gearbeitet wird bereits auch hinter den Kulissen. Der eine oder andere bastelt an den sogenannten Attraktionen für diese Faschingsveranstaltung. Das sind meist Schlitten mit besonderen Aufbauten oder Themen-Schnabler. Was da am Entstehen ist, hat selbst Fischhaber noch nicht erfahren. „Da will keiner was verraten.“

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Spätestens bei der Auslosung der Startnummern am Samstag, 26. Januar, um 20 Uhr im Gasthof Mühle werde aber dieses Geheimnis gelüftet. Die Attraktionen müssen nämlich in den Ablauf der Veranstaltung eingebaut werden. Anmeldungen zum Schnablerrennen sind ab diesem Donnerstag täglich im Gasthaus Mühle möglich. Dort finden am Freitag und Samstag um 19.30 Uhr auch die obligatorischen Sicherheitsbelehrungen statt. „Ob jung oder alt – das Erscheinen ist für alle Teilnehmer Pflicht, sagt Fischhaber. „Denn Sicherheit geht vor.“

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Gefahren wird wie immer in zwei Disziplinen: Zuerst die Mädchen und Buben auf ihren einsitzigen Schlitten. Danach folgen die Männer (Mindestalter 16 Jahre) auf den zweisitzigen Schnablern. Als Fahrer sind nur Gaißacher zugelassen, Beifahrer kann auch ein Auswärtiger sein, heißt es im Reglement. Die Starter achten streng auf die Einhaltung der Regeln, insbesondere darauf, dass nur mit den alten und herkömmlichen Schnablern und Schlitten gefahren wird. Jede kleinste Veränderung an den Gefährten hat die Disqualifizierung zur Folge.

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Ganz besonders freut sich Fischhaber, dass heuer wieder ein Frauen-Schnabler mit von der Partie ist: Kathi Ostheimer und Lisa Pauli als Beifahrerin wollen den Burschen und Zuschauern ihren Mut beweisen.

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