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Spektakulär stürzten sich die Schnablerfahrer vor einem Jahr ins Tal. Heuer wird das Rennen wohl ausfallen.

Nur noch ein möglicher Renntermin

Schnablerrennen: Schlechte Chancen für große Sprünge

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In diesem Jahr wird es höchstwahrscheinlich nichts mit einer Neuauflage des Gaißacher Schnablerrennens. „Es schaut gar nicht gut aus“, sagt Georg Fischhaber. Er ist der Präsident des Schnablervereins.

Gaißach– Vor allem bleibt den wagemutigen Schnablerfahrern nur noch ein einziger Termin übrig, nämlich Sonntag, 4. Februar. „Am Faschingssonntag machen wir keinen Termin“, sagt Fischhaber. „Dieses Jahr ist der Fasching halt auch so kurz. Das spielt uns nicht gerade in die Karten“, sagt der Präsident, der das Ganze allerdings auch gelassen sieht. „Es ist nun mal eine Außenveranstaltung. Da hilft es nichts, man kann nur abwarten.“ Im vergangenen Jahr habe man traumhafte Bedingungen gehabt, „heuer ist es halt wieder das Gegenteil. Man kann es nicht erzwingen.“

Im Januar vor einem Jahr hatten sich 100 Schnabler- und Schlittenfahrer den Gerstlandhang hinuntergestürzt und mit ihren Sprüngen von der Schanze Tausende von Zuschauern zum Staunen gebracht. Den weitesten Sprung schafften Michael Gilgenreiner und Flori Heinrich (21,9 Meter) vor Franz Hartl und Anderl Gilgenreiner (19,9 Meter) und Thomas Wasensteiner. Die Zeitwertung gewannen Harry Danzer und Stefan Riesch, bei den Schlittenfahrern war vor einem Jahr Franziska Kronseder ganz vorne. Es sieht so aus, als ob diese Schnabler-Sieger noch ein weiteres Jahr ihre Titel tragen dürfen.

Ganz unabhängig vom Wetter findet der Gaißacher Schnablerball statt. Termin ist Samstag, 10. Februar, im Gasthaus zur Mühle.

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