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Freuten sich über das neue Fahrzeug: Pastoralreferent Joachim Baumann, Kreisbrandmeister Anton Melf, Kreisbrandinspektor Alfred Schmeide, Bürgermeister Stefan Fadinger, Vereinsvorsitzender Vitus Heimgreiter, der Gaißacher Kommandant Michael Schmid und Pfarrer Ludwig Scheiel.

Feuerwehr Gaißach

Segen für das neue Mannschafts-Fahrzeug

Feierlich gesegnet wurde das neue Mannschaftsfahrzeug der Feuerwehr Gaißach am vergangenen Wochenende. 

Gaißach – „Viel Weihwasser von oben“: So scherzte Pfarrer Ludwig Scheiel, als er bei strömendem Regen das neue Mannschaftsfahrzeug der Feuerwehr Gaißach segnete. Der Mercedes Sprinter löst den mehr als 20 Jahre alten Ford-Bus ab, bietet neun Feuerwehrleuten Platz und hat zudem Ausstattung für die Verkehrssicherung geladen – Warnbaken und Pylonen, die beispielsweise beim Absperren von Straßen zum Einsatz kommen könnten.

Das neue Fahrzeug hatte vor der offiziellen Segnung bereits eine richtige Odyssee hinter sich, wie Bürgermeister Stefan Fadinger vor den rund 250 Besuchern berichtete. Nur durch unzählige Telefonate war es möglich, dass das Fahrzeug kurz vor Pfingsten in Thüringen abgeholt und nach Gaißach gebracht werden konnte. „Ich hoffe auf wenige Einsätze und viele gute Übungen“, so der Rathauschef. Er dankte den 95 Aktiven der Gaißacher Wehr und überreichte symbolisch den Schlüssel.

Im Gottesdienst hatte zuvor Pastoralreferent Joachim Baumann von der Schöpfung der Feuerwehrleute erzählt, die Gott „am letzten Schöpfungstag um fünf Minuten vor Feierabend noch mit vielen Zutaten wie Pflichtbewusstsein, Nächstenliebe, Kameradschaft und einer Träne auf der Wange für Freude und Trauer geschaffen hat“.

Dank der großen Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung war es möglich, dass sich die Feuerwehr mit 20 000 Euro an den Anschaffungskosten in Höhe von 66 000 Euro beteiligen konnte. Vorsitzender Vitus Heimgreiter übergab symbolisch den Scheck an Fadinger. Das Fest, das mit einem Tag der offenen Tür verbunden war, fand erst in den späten Abendstunden ein Ende. (mel)

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