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Großer Bahnhof am Münchner Flughafen: 17 Mitglieder des SC Gaißach waren mit zwei Bussen angereist, um ihren Vereinskameraden und Olympia-Teilnehmer Lucas Bögl (Mitte) in der Heimat zu begrüßen.

Olympia-Langläufer zurück im Isarwinkel

Überraschungsempfang für Lucas Bögl

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Fahnen, Tröten, eine „Willkommen zurück“-Torte und bayerisches Bier erwarteten Lucas Bögl am Sonntagabend am Münchner Flughafen. Die Vereinskameraden bereiteten dem Langläufer, der erfolgreich an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teilgenommen hatte, einen würdigen Empfang.

Gaißach/München „SC Gaißach grüßt Lucas Bögl“ stand auf dem großen Transparent, das der Athlet hinter dem Gate zu sehen bekam.

Zwei Busse mit 17 Gaißachern fuhren nach München. „Er wusste nichts davon und war vollkommen überrascht“, berichtet Vereinsvorsitzende Heidi Danner, die Bögl von klein auf kennt. Eine „unwahrscheinliche Leistung“ bescheinigt sie dem 27-Jährigen, der unter anderem den 15. Platz im 15-Kilometer-Einzel und den 6. Rang mit dem deutschen Staffel-Team erreichte. „Er hat sich nach Tiefschlägen ins Olympia-Aufgebot gekämpft“, lobt Danner.

„Wenn man so daheim empfangen wird, is’ total wurscht, ob man nach 26 Stunden Reise fertig ist“, schrieb Bögl auf Facebook. Für die jungen Gaißacher Langläufer ist er jetzt ein Idol. „Anekdoten von Olympia aus erster Hand zu erfahren, das ist was“, sagt Hans Schwaiger, der als Ski-Abteilungsleiter dabei war. „Man kann es auch bei einem kleinen Verein weit schaffen. Das ist ein Ansporn für den Nachwuchs.“ Übrigens: Damit auch alle Bögls Geschichten aus Südkorea hören konnten, stieg er auf der Heimfahrt zwischendurch vom einen Bus in den anderen. 

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