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Abgemagert, aber offenbar gesund fand die Norwegische Waldkatze „Lotta“ den Weg zurück nach Gaißach-Steinbachau. 

Katzensuche nimmt glückliches Ende

So kam die vermisste "Lotta" nach Hause

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Gaißach - Die Suche nach der verschollenen Katze „Lotta“ in Gaißach hat unerwartet ein glückliches Ende genommen. Fünf Wochen nach ihrem Verschwinden tauchte sie in Nachbars Garten auf.

Eigentlich hatte Stephanie Lang von Langen die Hoffnung aufgegeben. Fünf Wochen ist es her, dass „Lotta“ spurlos aus ihrem Zuhause in Steinbachau bei Obergries verschwunden war. Weder ein Aufruf auf Facebook noch zahlreiche Aushänge oder ein Bericht im Tölzer Kurier brachten jeglichen Hinweis auf den Verbleib des Tiers. Dabei hätte „Lotta“ durchaus auffallen können: Denn mit ihrem langen, dreifarbigen Fell und vor allem dem zweigeteilten Gesicht ist die Norwegische Waldkatze eine ungewöhnliche Erscheinung.

„Lediglich zwei Wahrsager haben mir ihre Dienste angeboten“, berichtet Lang von Langen. Auf diese Hilfestellung verzichtete die 39-jährige Tierpsychologin. In Anspruch nahm sie dagegen wie berichtet die Unterstützung von spezialisierten Suchhunden – ohne Erfolg.

Völlig unerwartet kam nun am Freitag die Mitteilung eines Nachbarn: „Eure Katze ist bei uns im Garten!“ Sie sei „sofort losgerannt“, berichtet Lang von Langen – und tatsächlich: Da war „Lotta“ – offenbar gesund, aber um die Hälfte auf etwa zwei Kilogramm abgemagert.

Wo „Lotta“ fünf Wochen lang steckte, ist der Besitzerin ein „vollkommenes Rätsel“. Offenbar habe die Rasse der Norwegischen Waldkatze eine Tendenz zu verwildern, so Lang von Langen. Die Gaißacherin glaubt aber eher, dass irgendetwas „Lotta“ erschreckt hat und ihr dann die nahegelegene Bahnlinie und die Bundesstraße den Heimweg abschnitten.

Bei allem Bangen hatte die Katzensuche für Lang von Langen auch etwas Positives: „So viele Menschen haben mitgefiebert, wir haben dadurch viele nette Gaißacher kennengelernt. Das war schön.“ Jetzt aber sei sie „heilfroh“, dass „Lotta“ wieder daheim ist.

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