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Zu Gast beim bayerischen Papst: Delegation besucht Rom

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Bad Tölz - Nicht nur das Diamantene Priesterjubiläum von Papst Benedikt wurde gefeiert, als Gebirgsschützen jüngst in Rom weilten. Sie kamen mit vielen Eindrücken zurück.

Den „bayerischen Papst“ in Rom beim Diamantenen Priesterjubiläum zu erleben, das war auch für die Abordnung aus dem südlichen Landkreis etwas ganz besonderes. „Das war schon beeindruckend, denn Peter und Paul ist ja der Tag des Patroziniums vom Petersdom“, so Landrat Josef Niedermaier. An diesem Tag hätten zudem noch 40 Bischöfe aus aller Welt ihre Insignien erhalten. „Da sieht man mit eigenen Augen, was eigentlich ,Weltkirche‘ bedeutet, wenn da ein asiatischer Bischof neben einem aus Afrika steht“, so der Landrat. Er habe mit den Besuchern tolle Gespräche geführt und sei mit vielen Eindrücken nach Hause zurückgekehrt. Auch den altgedienten Priestern, die an der Feier teilnahmen, habe man die Freude angesehen, an diesem Tag dabeisein zu dürfen. Wie berichtet, war auch Salesianer-Pater Dr. Leo Weber (82) aus Benediktbeuern auf Einladung der Gebirgsschützen mit nach Rom gekommen - er feiert heuer sein Goldenes Priesterjubiläum.

Auch der Ehrenvorsitzende der Benediktbeurer Antlaßschützen, Hias Hammerl, war unter den Rom-Reisenden - und nicht nur das. Weil auch bei den Busfahrern Lenkzeiten gelten, übernahm er immer wieder das Steuer des Reisebusses. „Für mich ist es die dritte Fahrt zu unserem Papst, und jedesmal ist es beeindruckend“, so der 67-Jährige. Ein Bekannter habe ihm bestätigt, nicht unter einer Täuschung gelitten zu haben: „Der Papst hat mir zugenickt“, freut sich der Benediktbeurer. So etwas wie einen bayerischen Papst, „das ist einmalig, das gibt es nie wieder“.

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