Testeten bei der Eröffnung die Geräte (v. li.): Bürgermeister Josef Janker, Simon Kinshofer und Dr. Werner Klingelhöffer auf der Plattform mit dem schönsten Blick über Bad Tölz.

Im ,Gipfeltrimm‘ trainieren und entspannen

Bad Tölz - Im höchst gelegenen Fitnessparcours Deutschlands kann man ab sofort trainieren: Am Freitag eröffnete Bürgermeister Josef Janker das „Gipfeltrimm“ neben der Blomberg-Bergstation.

„Gesunde Bewegung im perfekten Einklang mit den Elementen“ - das soll der sportkinesiologische Trainingszirkel mit seinen zwölf Stationen ermöglichen. Das Konzept stammt vom Tölzer Orthopäden Dr. Werner Klingelhöffer. In der Stadt Bad Tölz und der Tourist-Info fand er Partner, die sich für die Umsetzung stark machten. „Ich war sofort begeistert“, bekannte Bürgermeister Janker. Dieses „einzigartige“ Projekt passe „wie die Faust aufs Auge auf den Blomberg, den Berg der Superlative“. Schließlich gebe es dort bereits den höchstgelegenen Waldseilgarten und Kunstwanderweg. Janker wünschte allen Sportbegeisterten „ein gutes und erfolgreiches Training“ auf den hölzernen Geräten. Und noch einen Wunsch hatte der Rathauschef mit Blick auf den frei zugänglichen Parcours: „Ich hoffe, dass alle Vandalen und dummen Mensche, die nur Spaß an der Zerstörung haben, niemals den Blomberg besteigen.“

Bevor Kaplan Quirin Strobl und die evangelische Pfarrerin Pia Werner die Segnung vornahmen, erläuterte Klingelhöffer kurz die Idee hinter dem Zirkel: „Das hier ist keine Muckibude.“ Vielmehr gehe es darum, über die Bewegung und das Naturerlebnis die innere Balance wieder herzustellen. Jede der hölzernen Plattformen, auf denen die Geräte aufgebaut sind, steht für ein chinesisches Element. Trainiert werden dort die Muskeln, die für die Aktivierung der Energie-Meridiane im Körper verantwortlich sind. Informationen dazu gibt es auf den Tafeln, die an jeder Station stehen.

Viel Lob gab es von Klingelhöffer für Helmut Kronseder und Simon Kinshofer. Die beiden Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs haben die Geräte und Terrassen aus Lärchenholz gebaut und trugen durch viele gute Ideen zu deren Perfektionierung bei. „Das hat ihnen wahnsinnigen Spaß gemacht. Sie hatten aber auch eine schöne Baustelle hier oben“, so der Orthopäde mit Blick auf die schöne Aussicht über das gesamte Voralpenland.

Der Parcours ist frei zugänglich und kann kostenlos genutzt werden. Wer mit einem geschulten Trainer üben möchte, kann sich an die Tourist-Info wenden.

(Veronika Wenzel)

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