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Voll besetzt war der Saal im Gemeindezentrum bei der Greilinger Bürgerversammlung am Donnerstag.

Bürgerversammlung

Das bewegt die Greilinger: Nordspange, Radweg, Verkehrsberuhigung

Gut besucht war die Greilinger Bürgerversammlung. Die Fragen der Interessierten drehten sich vor allem um das Thema Verkehr.

Greiling – Bei der Bürgerversammlung war der Saal im Greilinger Gemeindezentrum gut gefüllt. Eine stattliche Zahl an Wortmeldungen zeigte auf, wo die Menschen der Schuh drückt. Bürgermeister Anton Margreiter war zuvor in seinem Rechenschaftsbericht auf die Verkehrssituation im Ort eingegangen, die noch immer von Schleichfahrten geprägt sei. Durch die neuen Ampeln auf der Tölzer Flinthöhe „hat sich die Lage nicht wesentlich geändert“, sagte der Rathauschef. Bedingt durch die Ausweichfahrten sei die Sachsenkamer Straße stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine Verbesserung sei erst nach dem Bau der Nordumfahrung von Bad Tölz zu erwarten. Margreiter rechnet damit nicht vor 2028.

 Derzeit sichte die Regierung von Oberbayern die Einwände der Bürger und der Gemeinde. Greiling beharrt nach wie vor auf Nachbesserungen bei der Planung. Zu den Forderungen gehören ein direkter Radweg nach Bad Tölz, eine verbesserte Flächenentwässerung und ein Lärmschutz für die Karwendelsiedlung. „Die Gemeinde Greiling ist nicht gegen die Umfahrung“, stellte Margreiter aber klar.

Heuer soll der Planfeststellungsbeschluss für die Nordspange erfolgen. Danach dürfte die eine oder andere Klage eingereicht werden. Die reine Bauzeit wird vom Staatlichen Bauamt auf drei Jahre geschätzt. „Der Verkehr auf der B 472 soll in dieser Zeit über eine Behelfsstraße geführt werden und Greiling nicht belasten“, antwortete Margreiter auf eine Frage von Irene Melzer.

Zu viele Raser auf der Tegernseer Straße

Auch sonst drehten sich die Bürgerfragen um das Thema Verkehr. Klaus Fischhaber forderte ein Hinweisschild, das auf das Ende des Fuß- und Radweges von Tölz bei der Einmündung in die Kreisstraße aufmerksam macht. Hier sei es bei Grundstücksausfahrten aus der Karwendelsiedlung schon zu kritischen Situationen gekommen, weil Radfahrer verbotenerweise den Gehweg benutzt haben. Der Sperrpfosten am Ende des Radwegs in Mühlleiten sei gerade bei Dunkelheit gefährlich. Der Pfosten sei aber notwendig, so Margreiter, weil bei Extremstaus rabiate Auto- und Lkw-Fahrer die Verbotsschilder ignoriert und ohne Rücksicht den Fuß- und Radweg benutzt haben, um am Stau vorbei zu kommen.

Margarethe Harrer-Osvath wies auf eine fehlende Vorfahrtsbeschilderung an der Einmündung in den Ertlweg hin. Dem widersprach Margreiter. Er sei bei einer Verkehrsbegehung darauf hingewiesen worden, dass bereits die einzeilige Pflasterung am Rand der Straße genüge, um die Vorfahrtsberechtigung der Sachsenkamer Straße zu signalisieren. Demnächst werde aber am Ertlweg ein „Vorfahrt achten“-Schild aufgestellt.

Dass auf der Sachsenkamer Straße zu schnell gefahren wird, haben Blitzeraktionen gezeigt. Es wurde zwar vorübergehend langsamer gefahren, sobald aber das Überwachungsgerät entfernt war, sei wieder aufs Gas gedrückt worden, berichtete der Bürgermeister. Zu schnell unterwegs sind viele auch auf der Tegernseer Straße, für die Jan Weiss bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung einforderte. Margreiter regte eine Verkehrsinsel wie beim Ortseingang von Reichersbeuern an. Auch im Bereich der Kirche sollte eine Insel zur Beruhigung beitragen. Diese Anregungen sollen bei der Planung der Sanierungsmaßnahmen für die Kreisstraße eingebracht werden.

Manfred Kastenmüller sen. regte den Bau eines sicheren, straßenbegleitenden Radwegs nach Reichersbeuern an – vor allem für die Schulkinder. Dieser sei schon seit Längerem im Gespräch, eine kurzfristige Lösung jedoch nicht in Sicht, bedauerte Margreiter. Unabhängig davon werde aber versucht, mit einem Grundbesitzer eine Einigung über die Benutzung des Schlosswegs bis Reichersbeuern zu erreichen.

Im Mai wird mit dem Bau des Sendemasten am Steinberg begonnen. Nach Inbetriebnahme werde die Strahlungsbelastung nochmals überprüft, beantwortete Margreiter eine Frage von Anna Fuierer. Gute Nachrichten hatte der Bürgermeister für Michael Montag, der nach dem Ausbau des Karwendelwegs fragte. Hierfür sei die Ausschreibung der Arbeiten vorgenommen worden.

Für den Sachstand beim Hochwasserschutz für den Weiherbach interessierte sich Rudolf Fuchs. Die Gemeinde habe ein Gewässerentwicklungskonzept in Auftrag gegeben, in diesem sei auch dieses Thema enthalten, antwortete Margreiter. Günter Platschek

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