Ein Adventsfenster mit einer weihnachtlichen Häuserreihe.
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Ein Adventsfenster mit einer weihnachtlichen Häuserreihe.

Aktion

Ein bisschen Licht im Dunkeln: Adventsfenster erhellten Reichersbeuern und Greiling

Die Pfarrgemeinde Reichersbeuern-Greiling hat die Aktion Adventsfenster ins Leben gerufen.

Reichersbeuern/Greiling – Christkindlmärkte, Weihnachtsfeiern, Adventsaktionen von Vereinen und Kirchen – vieles davon muss in diesem Jahr ausfallen. Zumindest als Präsenzveranstaltungen. Dennoch wollen sich viele Menschen eine stimmungsvolle Adventszeit nicht nehmen lassen. Da lässt man sich gerne allerlei einfallen. So auch die Pfarrgemeinde Reichersbeuern-Greiling. Im Zuge der andauernden Lockdown-Maßnahmen wurde dort die Aktion Adventsfenster ins Leben gerufen.

„Da in diesem Jahr vieles anders ist als bisher, hat sich der Familienarbeitskreis eine Alternative überlegt“, sagt Joachim Baumann, Diakon des Pfarrverbands Reichersbeuern-Gaißach. „Mit dieser Aktion erhellt in den Gemeinden Reichersbeuern und Greiling Tag für Tag ein weiteres Fenster die Dörfer.“ Gerade in den aktuell sehr dunklen Zeiten sei das eine schöne Idee. Entstanden ist sie im Familienarbeitskreis. „Manuela Stieglbauer, Lucia Bernhardt und Andrea Mayer halten sie seitdem am Laufen“, so Baumann. „Und sie leisten wunderbare Arbeit.“ Auch Begleithefte als Orientierungshilfe liegen in den Kirchen aus. Darin enthalten sind Geschichten, Lieder und Gebete, „welche die Menschen im diesjährigen Advent begleiten sollen“.

Geschmückt wurden die Fenster von unterschiedlichen Familien. „Welche Familie geschmückt hat, kann man vor Ort sehen“, sagt Baumann, „natürlich mit Abstand und unter Einhaltung der gegebenen Regeln.“ Schließlich sollen vor den Fenstern keine Menschenaufläufe entstehen. „Dennoch wolle man Begegnungen ermöglichen. „Diese gehen ja derzeit leider sehr verloren“, erklärt der Diakon. Auch im nächsten Jahr wolle man deshalb wieder eine solche Aktion anbieten – unabhängig von der Pandemie. „Ich denke, durch Corona haben wir eine Menge gelernt, das sehr hilfreich ist“, sagt er. „Unsere Ehrenamtlichen haben viel Arbeit und Herzblut in die Aktion gesteckt.“ Warum solle man eine solche Aktion also nicht wiederholen? Ein bisschen Licht im Dunkeln schade sicher auch in Zukunft nicht.  (ana)

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