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Greiling hofft 2016 auf ein Richtfest am Feuerwehrhaus

Greiling – „Es kommt immer was Neues.“ Greilings Bürgermeister Anton Margreiter zog in der Jahresschlusssitzung Bilanz. Und die fiel gut aus, auch wenn es unliebsame Überraschungen gab.

Wie beim Bebauungsplan Kleinfeld, der die Gemeinde und die Grundbesitzerin einiges an Nerven gekostet hat. Der Kirchenumgriff ist fertig und sei, zusammen mit der Pflanzung von vier Bäumen und den Brunnen, „eine schöne Sache geworden“. Beim Bauhof möchte man mit dem Nachbarn Reichersbeuern in einem Zweckverband künftig eng zusammenarbeiten. „Ich glaube, dass wir uns da gut ergänzen“, sagte Margreiter. Nichts Neues gibt es dagegen von der Tölzer Nordspange. „Da sind noch nicht einmal Ausgleichsflächen benannt.“ Margreiter wünscht sich, dass noch einmal über ein Gesamtkonzept nachgedacht wird, „das auch den Moraltverteiler mit einbezieht“. Derweil „spottet die Ampelschaltung an der Kaserne jeder Beschreibung“, sagte Margreiter mit Blick auf den täglichen Stau. Der liege auch daran, dass die Fahrer am Kasernenberg zu großen Abstand halten, und die Autos von der Induktionsschleife nicht als Gesamtstau wahrgenommen werden. Alle Hände voll zu tun hat die Gemeinde mit der Unterbringung von Flüchtlingen. Hier würden die Kommunen von staatlicher Seite im Regen stehen gelassen. „Das ist ein Thema, das uns noch auf Jahre hinaus beschäftigen wird.“ Ein Schlussstrich soll dagegen in Sachen Feuerwehrgerätehaus gezogen werden. Margreiter hofft, möglichst schnell über den Standort entscheiden zu können. „Ich hoffe, dass wir 2016 Richtfest feiern können.“ Zum Abschluss bedankte er sich bei seinen Ratskollegen, den Helfern in den Vereinen und bei seinem Stellvertreter Josef Schlechta. Der gab den Dank zurück: „Wir haben uns zum Wohl der Gemeinde zusammengerauft.“ ps

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