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Zahlreiche Zuschauer kamen zu den „2. E-Modellflugtagen“ auf den Greilinger Flugplatz.

Am Flugplatz

Leise Könige der Lüfte: E-Modellflugtage in Greiling

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Die E-Modellflugtage lockten hunderte Zuschauer zum Flugplatz nach Greiling.

Greiling – Die vielen Hunderte an Zuschauern konnten es kaum glauben, dass tatsächlich alle Fluggeräte beim „2. E-Modellflugtag“ auf dem Greilinger Flugplatz lediglich von Elektro-Motoren angetrieben wurden. Doch das einzige Geräusch, das bei den zahlreichen Flugvorführungen zu vernehmen war, rührte von den Propellern her.

Alles „Stromer“ waren die rund 60 Modelle, von klein bis groß, vom „normalen“ Propeller-Flugzeug über Jets bis hin zu Hubschraubern im Miniaturformat, die von ihren Piloten aus dem gesamten südbayerischen Raum und Österreich zu den Flugtagen gekommen waren. „Mit dem Zuspruch insgesamt sind wir sehr zufrieden“, bestätigte dann auch Moderator Frank Zeyer.

War der erste Tag noch von zahlreichen Regenpausen beeinträchtigt, so konnten am Sonntag die Piloten dann zeigen, was sie kunstflugtechnisch alles drauf hatten.

E-Modellflugtag: Einmann-Helikopter hat das Gschau

Veranstaltet wurde das Spektakel von der Modellbau-Abteilung der Luftsport-Vereinigung (LSV) Greiling. Dabei waren alle vorgeführten Flugmodelle ziemlich exakte Nachbauten von großen Flugzeugen. Während bei den reinen Seglern Fluggeräte bis zu 5,50 Meter Spannweite zu bestaunen waren, wies etwa der „Decathlon“ – das größte Motorflugzeug vor Ort – eine Kopie im Maßstab 1:2,3 eine Flügel-Spannweite von 4,60 Metern auf. „Ein kompletter Eigenbau“, wie dessen Münchner Besitzer Franz Schmid erklärte. In die Lüfte erhebt sich das Flugzeug mittels eines 11,4 PS-starken Elektromotors. Eine Batterieladung reicht für etwa fünf Minuten Flugzeit. „Das langt vollkommen. Dann fällt mir sowieso nichts mehr ein, dann habe ich nämlich auch alle möglichen Kunstflug-Figuren absolviert“, so der Pilot an der Fernsteuerung.

Das Gschau hatte auch der originalgetreue 1:2-Nachbau eines Einmann-Helikopters. Dessen große Ausführung war als Rettungsgerät für abgeschossene US-Piloten im Vietnamkrieg entwickelt worden – angetrieben von einem Vier-Zylinder-Boxer-Motor. „Das Modell hier hat freilich wie auch alle anderen einen E-Motor“, führte Zeyer aus. Und einem ungläubig staunenden Besucher demonstrierte er dann noch, dass auch die Jets lediglich mit Akkustrom auskommen: „Der wird dann von einem im ,Düsentriebwerk’ befindlichen Impeller angetrieben.“

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