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Nichts geht mehr: Die Straße zwischen Greiling und Gaißach wird im Süden zum Weg abgestuft. Die Folge: Kein Verkehr mehr. Die Unterhaltslast tragen dafür die Anlieger.

Zwischen Gaißach und Greiling

Schleichweg künftig für Autos gesperrt

Die rund zwei Kilometer lange Gemeindeverbindungsstraße zwischen Gaißach-Dorf und Greiling soll auf ihrer südlichen Hälfte zum Feld- und Waldweg herabgestuft werden. Damit ist dieser Schleichweg dann dicht für alle Verkehrsteilnehmer, die hier die regelmäßigen Staus auf der Tölzer Flinthöhe umfahren.

Gaißach – Es hat lange gedauert, doch nun steht man dicht vor einer Lösung: Die rund zwei Kilometer lange Gemeindeverbindungsstraße zwischen Gaißach-Dorf und Greiling soll auf ihrer südlichen Hälfte zum Feld- und Waldweg herabgestuft werden. Damit ist dieser Schleichweg dann dicht für alle Verkehrsteilnehmer, die hier die regelmäßigen Staus auf der Tölzer Flinthöhe umfahren. Dieser Schleichweg wird immer mehr genutzt. Es sind längst nicht nur ortskundige Einheimische, die dort unterwegs sind: Die Schotterpiste wird auch von Navigationssystemen angezeigt.

Die Gemeinden Gaißach und Greiling haben sich deshalb darauf verständigt, dass der nördliche (asphaltierte) Teil der Verbindung eine öffentliche Gemeindestraße bleibt, welche die drei Greilinger Einzelgehöfte Wiesen, Reuth und Attenloh anbindet.

Der südliche (schmale und nicht ausgebaute) Abschnitt soll hingegen für den Verkehr gesperrt werden und darf fortan nur noch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt werden. Die Kosten für die Neubeschilderung übernimmt die Gemeinde Gaißach.

Bürgermeister Stefan Fadinger betonte, dass alle sieben betroffenen Anlieger der Umwidmung ausdrücklich und per Unterschrift zugestimmt haben. Gemeinderat Franz Brandhofer wies darauf hin, dass damit kraft Gesetzes die Unterhaltslast auf diese Berechtigten übergeht. „Diese Kröte muss man schlucken“, meinte Zweiter Bürgermeister Franz Hartl, der wie alle anderen Gemeinderäte darauf vertraut, dass sich die Anlieger gut darüber verständigen können. Stefan Fadinger ergänzte: „Wir haben in unserer Gemeinde etliche Wegegemeinschaften, und überall klappt das sehr gut.“

Rainer Bannier

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