An diese Stelle soll das Mauthäuschen auf der Niedernacher Seite des Südufers versetzt werden. Die Örtlichkeit wurde vergangene Woche bei einem Rundgang mit Staatssekretär Gerhard Eck besichtigt.
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An diese Stelle soll das Mauthäuschen auf der Niedernacher Seite des Südufers versetzt werden. Die Örtlichkeit wurde vergangene Woche bei einem Rundgang mit Staatssekretär Gerhard Eck besichtigt.

Gemeinderat 

Jachenauer Parkplatz-Fragen

  • Andreas Steppan
    vonAndreas Steppan
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Bei der Milderung der Verkehrsprobleme am Walchensee ruhen die Hoffnungen unter anderem auf der Schaffung von Ausweichparkplätzen am Südufer. Die Behandlung des Bauantrags musste der Jachenauer Gemeinderat nun aber vertagen.

Jachenau –Das Thema Parken hat in Zeiten des starken Ausflüglerverkehrs rund um den Walchensee besondere Brisanz – und so bestimmte es auch gleich drei Tagesordnungspunkte der Jachenauer Gemeinderatssitzung am Dienstag. Positiv fiel die Bilanz zum provisorischen Zusatzparkplatz aus, den die Gemeinde seit Kurzem im Ortsteil Laich betreibt. Mit den geplanten Ausweichparkplätzen und der Versetzung der Mautstellen am Südufer hingegen geht es nicht so schnell voran wie gedacht.

Thema hat aktuell besondere Brisanz 

Der Bauantrag der bayerischen Staatsforsten liege der Gemeinde seit etwa einer Woche vor, wie Bürgermeister Klaus Rauchenberger berichtete. „Und wir haben gesagt, wir nehmen ihn auch sofort auf die Tagesordnung, um das Verfahren nicht zu verzögern.“ Letztlich habe sich allerdings herausgestellt, dass die eingereichten Unterlagen noch nicht vollständig waren. Deswegen verschob der Gemeinderat die Abstimmung darüber auf die nächste Sitzung.

Abstimmung findet bei kommender Gemeinderatsitzung statt 

Wie berichtet sollen die Mauthäuschen in Obernach und Niedernach jeweils in Richtung See verschoben werden. Daneben sollen jeweils Parkplätze geschaffen werden, die genutzt werden können, wenn die Stellplätze am Ufer belegt sind. Ein Baubeginn ist für Oktober ins Auge gefasst. Wie Rauchenberger informierte, stehe zuvor noch eine weitere Naturschutzrechtliche Stellungnahme aus, für die erst die anstehende Vegetationsperiode abgewartet werden müsse.

Auch interessant: Tölzer Hütte: Bürgschaft spart viel Geld 

Weil es aber schon jetzt akute Verkehrsprobleme gibt, hat sich die Gemeinde einstweilen mit einer provisorischen Lösung beholfen und von Landwirt Josef Orterer eine Wiese gepachtet, auf der bis zu 300 Fahrzeuge abgestellt werden können. Im Gemeinderat erklärte Rauchenberger nun, dass der entsprechende Vertrag mit dem Grundbesitzer unterzeichnet sei. Darin verpflichtet sich die Gemeinde unter anderem zur Pflege der Fläche. Die Laufzeit sei auf dieses Jahr begrenzt. „Wie es dann weitergeht, werden wir sehen.“

„Parkplatz eigentlich nur an Spitzentagen belegt“ 

Auf Anfrage des Tölzer Kurier bestätigt Orterer, der auch dem Gemeinderat angehört, dass der Betrieb des Parkplatzes reibungslos laufe. „Belegt ist er eigentlich nur an Spitzentagen – aber da ist er auch notwendig, um Druck aus dem Kessel zu nehmen“ sagt er. Seit es ihn gebe, werde im Ort nicht mehr wild geparkt – wie berichtet, hatten sich zuvor viele Autofahrer einfach an die Staatsstraße gestellt, bis kaum noch ein Durchkommen war – auch nicht für viele Bauern, die auf ihre Felder wollten.

Umgesetzt ist mittlerweile auch die in der Juni-Sitzung beschlossene Erhöhung der Parkgebühr auf den vier gemeindlichen Wanderparkplätzen von 2 auf 4 Euro pro Tag. Diesen Betrag hat freilich nicht jeder Autofahrer in Münzen parat. Deswegen beschloss der Gemeinderat am Dienstag einstimmig die Anschaffung von zwei neuen Parkautomaten, an denen man auch mit EC-Karte bezahlen kann.

Parkplatz-Gebührenerhöhung bereits umgesetzt 

Die seien um etwa 1000 Euro teurer als solche mit reiner Münzzahlung, hatte Rathaus-Geschäftsleiter Felix Kellner zuvor erläutert. Eine Nachrüstung der alten Automaten sei nicht möglich. Mit der Einführung einer Bezahlmöglichkeit über eine Handy-App wie „Park Now“ will man noch warten, bis es sich besser etabliert hat. In Tölz, wo das schon eingeführt wurde, sei die Nutzung „verschwindend gering“, hatte Kellner in Erfahrung gebracht.

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