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Filmkulisse Walchensee: Nach dem Wikinger-Kinospot (Foto) soll nun eine Szene für die Staatsoper gedreht werden. 

Beliebte Filmkulisse

Großer Opernauftritt für den Walchensee

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Der Walchensee erfreut sich großer Beliebtheit – nicht zuletzt als malerische Filmkulisse. Wie Bürgermeister Georg Riesch jetzt im Gemeinderat berichtete, gab es allein heuer schon vier bis fünf Anfragen von diversen Filmteams. Nicht nur in Film und Fernsehen, auch auf der Opernbühne wird der See dadurch bald einen großen Auftritt bekommen.

Jachenau– „Die Staatsoper wird am Walchensee eine Szene von zwei Menschen filmen, die am Ufer sitzen – das soll dann als bewegtes Bühnenbild zu sehen sein“, berichtete der Rathauschef. Erst kürzlich war dort wie berichtet auch ein Kinospot für die Selbsthilfekontaktstelle Stuttgart gefilmt worden. Tenor des Kurzfilms: Auch der stärkste Wikinger braucht mal Hilfe. Für die Dreharbeiten seien sechs oder sieben Fahrzeuge und rund 40 Mitarbeiter angerückt, sagte Riesch. „Das war ein Riesenaufwand.“

Allgemein zeige sich, „wo überall Bilder vom Walchensee hergenommen werden“, stellte der Bürgermeister fest. „Und jeder, der dieses Panorama sieht, sagt sich: Schöner geht’s nicht, da will ich auch hin.“

Umso wichtiger sei es, dass das geplante Gesamtkonzept vorangetrieben werde, mit dem die Jachenau gemeinsam mit den Kochler Nachbarn und mit Hilfe der Staatsregierung die mit dem zunehmenden Ausflugsverkehr verbundenen Probleme rechtzeitig in geregelte Bahnen lenken will. Der jüngste Gesprächstermin dazu bei der Regierung sei aber „nicht so ganz erfreulich“ verlaufen, berichtete Riesch. Von Regierungsseite habe man sich aus der Gemeinde „mehr Input, mehr Informationen“ erbeten. Riesch regte daher an, dass sich in der Jachenau eine Arbeitsgruppe zusammensetzen soll, die Vorschläge und Ziele konkreter ausarbeitet. Bei einem Termin vor Ort solle dann mit der Regierung besprochen werden, „wo wir hinwollen und was gut für die Region ist“.

Nach Rieschs Vorstellung soll dann ein Fachmann ein Konzept mit möglichen Maßnahmen ausarbeiten. „Wichtig ist uns, dass uns dieses Konzept finanziert wird“, so Riesch. „Wir brauchen da Unterstützung, da muss der Staat Geld in die Hand nehmen. Aber wir müssen jetzt Vorarbeit leisten.“ 

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