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Großzügiger Spender: Otto van de Loo (†).

Verwendung des Geldgeschenks von Otto van de Loo 

Hilfe für Kinder, Senioren, Vereine

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Die Gemeinde Jachenau freut sich über einen Geldsegen: Wie berichtet hat der Münchner Galerist Otto van de Loo, der viel Zeit am Walchensee verbrachte, testamentarisch verfügt, dass der Gemeinde ein Geldgeschenk von 50 000 Euro zugeht.

Jachenau  - Was mit dieser Summe passiert, darüber informierte Bürgermeister Georg Riesch in der Gemeinderatssitzung.

Nach dem Willen des Spenders sollten die 50

 000 Euro in eine besondere „Maßnahme“ in der Gemeinde fließen. In Absprache mit dem Nachlassverwalter und der Familie des mit 90 Jahren Verstorbenen beschloss der Gemeinderat jedoch ein etwas anderes Vorgehen. „Lieber, als jetzt eine Maßnahme aus dem Boden zu stampfen, haben wir das Geld auf ein Sperrkonto eingezahlt“, so Riesch.

Von diesem Konto kann nun auf Antrag und jeweils nach Gemeinderatsbeschluss Geld für bestimmte Zwecke ausgeschüttet werden. Was aus dem Erbe van de Loos unterstützt werden kann, ist in einem Kriterienkatalog genau festgelegt:

-Maßnahmen für Grundschule und Kindergarten, die keine kommunalen Pflichtaufgaben sind.

-Unterstützung der Seniorenarbeit, etwa SeniorenNachmittage oder -Ausflüge, für die dann nicht mehr wie bisher ein Unkostenbeitrag erhoben werden müsste, sowie Krankenhaus-, Reha- oder private Krankenbesuche.

-Geräte, Ausrüstung oder Schulungen für Feuerwehr, First Responder und Ersthelfer, die nicht anderweitig bezuschusst werden.

-Unterstützung der örtlichen Vereine und der Jugendarbeit zur Aufrechterhaltung von Brauchtum und Tradition.

Riesch stellte klar, dass kein Anspruch auf eine Ausschüttung von dem Konto bestehe. Das Geld werde „nach Bedarf“ ausgegeben.

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