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Bergunfall im Walchensee-Gebiet: Wanderer (63) stürzt zwischen Jachenau und Jochberg in den Tod

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Von: Andreas Steppan

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Bergwacht und Polizei sind an der Benediktenwand im Einsatz.
Die Rettungskräfte der Bergwacht und der Polizei konnten nur noch den Tod des abgestürzten Wanderes (63) feststellen. (Symbolfoto) © Archiv

Bei einem Absturz am Psengberg im Gemeindegebiet der Jachenau ist am Donnerstagnachmittag ein Bergwanderer (63) ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt zu den Umständen des Unfalls.

Jachenau - Zu einem tragischen Bergunfall kam es laut Mitteilung der Polizei am Donnerstagnachmittag, als gegen 15:15 Uhr am Psengberg (1155 Meter) im Gemeindebereich Jachenau ein 63-jähriger Bergwanderer zu Tode kam.

Eine vierköpfige Urlaubergruppe aus dem Landkreis Fürth hatte sich am Vormittag in einer Pension in der Jachenau eingemietet und sich gegen Mittag auf den Weg in Richtung Psengberg gemacht.

Der Psengberg liegt in der Nähe des Walchensees auf dem kürzesten Weg vom Jachenauer Ortsteil Berg in Richtung Jochberg und Jochbergalm.

Jachenau: Wanderer stürzt am Psengberg ab und stirbt

Nach Angaben der Polizei rutschte ein 63-Jähriger aus dieser Gruppe beim Abstieg aus, konnte sich nicht mehr halten und stürzte in der Folge etwa 20 Meter über steiles, teils felsiges Gelände ab. An einer flachen Stelle kam er dann zum Liegen.

Seine hinzugeeilten Begleiter fanden ihn dort leblos vor, leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Die verständigten Rettungskräfte der Hubschrauberbesatzung Christoph Murnau und der Bergwachtbereitschaft Lenggries trafen nach kurzer Zeit am Unfallort ein, konnten jedoch nur noch den Tod feststellen.

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Polizei ermittelt zu Umständen von Bergunfall am Psengberg

Die polizeiliche Bergunfallaufnahme und Bergung des Verunfallten erfolgte durch Polizeibeamte der Alpinen Einsatzgruppe in enger Zusammenarbeit mit der Bergwacht Lenggries und mit Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber.

„Die genauen Umstände des Sturzes sind derzeit noch ungeklärt“, so die Polizei. Sie seien Gegenstand der polizeilichen Untersuchung. Die Begleiter des Verstorbenen wurden durch das Kriseninterventionsteam (KIT) der Bergwacht intensiv betreut.

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