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Die Jachenauer gratulierten ihrer „Eli“ mit Handschlag und kräftigen Umarmungen.

Nach dem Junioren-WM-Titel

Ein ganzes Dorf feiert Elisabeth Willibald

Jachenau - Mit einem gebührenden Empfang hat die Gemeinde Jachenau am Montagabend Slalom-Juniorenweltmeisterin Elisabeth Willibald gefeiert. Die 19-Jährige war ganz gerührt.

Viel Zeit für die Vorbereitungen war nicht – aber alles klappte wie am Schnürchen. Zwei Tage nach dem Gewinn des Junioren-Weltmeistertitels im Slalom in Sotschi (wir berichteten) haben der Skiclub Jachenau und die Gemeinde Elisabeth Willibald einen großen Empfang im Gasthof Jachenau bereitet. 

Musikkapelle, ein großes Transparent, Buffet und Sekt standen bereit, als die fröhlich strahlende Weltmeisterin mit dem Siegerpokal in der Hand, der Goldmedaille um den Hals und im DSV-Outfit in der Tür stand. Mit rhythmischem Klatschen wurde die „Gold-Eli“ begrüßt. 

Im ganzen Lokal standen die Besucher dicht gedrängt. Zunächst griff Skiclub-Vorstand Karl Kiefersauer zum Mikrofon: „Ich glaube, dass sind nicht nur für die Elisabeth und ihre Familie außergewöhnliche Tage, sondern für die ganze Jachenau.“ Kiefersauer bedankte sich bei der sympathischen Athletin ganz besonders für ihre Vereinstreue: „Du bist immer zu deinem Heimatverein gestanden.“ Und Bürgermeister Georg Riesch meinte scherzend: „Elisabeth, du bist schuld, dass wir jetzt auf der ganzen Welt bekannt sind.“ Und fügte schmunzelnd hinzu: „Jetzt können wir den Umbau vom Gasthof Post noch umplanen und einen Balkon für weitere Empfänge vorsehen.“

Die Rennläuferin selbst erzählte noch kurz über die Tage von Sotschi und bedankte sich bei allen mit einem herzlichen Vergelt’s Gott“. Und dann gratulierten alle Jachenauer ihrer „Eli“ mit Handschlag und kräftigen Umarmungen. Unter den Gratulanten war auch Christine Tiefenbrunner, Willibalds erste Trainerin beim SSC Jachenau: „Ich bin stolz und zu Tränen gerührt.“ 

Ihre ersten Läufe absolvierte Willibald als Kind auf der „Maurns Trat“. Stolz über den Erfolg ist jetzt natürlich auch Liftbesitzer Sepp Tiefenbrunner („Hanslbauer“), der den Lift für das Training der kleinen Rennmannschaft mittwochs sogar immer extra in Betrieb genommen hat. Aber auch der Nachbar von Elisabeth Willibald ist sich sicher, einen kleinen Anteil am Erfolg zu haben: Die Familie „holt täglich bei uns die Milch. Da sieht man, was Qualität bewirkt“, sagt er mit einem verschmitzten Lächeln. Keine Frage: Die 19-Jährige ist das neue Aushängeschild der Gemeinde. Und es ist gut möglich, dass Willibald beim Weltcupfinale am Samstag, 19. März, in St. Moritz von zahlreichen Anhängern begleitet wird. Wer Karten möchte, sollte sich bis kommenden Samstag mit der Gemeindeverwaltung in Verbindung setzen, Telefon 0 80 43/368. Hans Demmel

Weltmeisterin! Die Jachenau feiert ihren Skistar Elisabeth Willibald 

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