Ramadama in der Jachenau

Kinder sollten keine Kippen aufklauben

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Jachenau - Sollten Kinder beim Ramadama Zigarettenkippen aufklauben? Der Jachenauer Bürgermeister Georg Riesch sagt Nein.

Eigentlich ganz gut gelaufen ist die Ramadama-Aktion im April in der Jachenau. Dritter Bürgermeister und Mitorganisator Peter Krauß stellt aber fest, „dass früher die Beteiligung stärker war“, merkte er am Dienstag in der Gemeinderatssitzung an. Allerdings finde man auch weniger Müll als in den Anfangszeiten des Ramadama. „Es ist vielleicht ein Sechstel von früher“, sagte Krauß, der allen Helfern dankte. Positiv sei gewesen, so der Dritte Bürgermeister weiter, dass sich auch die in der Jachenau untergebrachten Asylbewerber beteiligten. 

Bürgermeister Georg Riesch hat nach dem Ramadama aber auch einen kritischen Anruf erhalten. Dabei ging es um die Schulkinder, die ihr Gelände bereits am Freitag vor dem Samstags-Ramadama gesäubert hatten. „Der Anrufer hat angemerkt, dass es nicht sein kann, dass unsere Kinder einen Vormittag lang Zigarettenkippen zusammenklauben.“ Riesch gab dem Anrufer Recht. „Das passt einfach nicht. Es ist nicht die Aufgabe der Kinder, den Dreck der Erwachsenen weg zu machen.“ Er habe bereits mit den Nutzern der Turnhalle gesprochen und an „deren Vernunft appelliert. Es sind ja Aschenbecher da. Dann sollte man die auch benutzen“.

 Eine Anmerkung hatte Krauß auch noch zu den Hundebesitzer: Einige klauben zwar die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner auf und verpacken sie in Tüten – werfen diese dann aber einfach in die Prärie. Krauß: „Das könnte man sich auch sparen.“

Rubriklistenbild: © dpa

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