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Sehr zu wünschen übrig lässt der Zustand der Staatsstraße, die in die Jachenau führt (Symbolfoto).

Verbindung Lenggries-Jachenau

Sanierungsarbeiten auf Staatsstraße 2072 „in nächsten fünf Jahren“

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Autofahrer beklagen schon lange den schlechten Zustand der Staatsstraße 2072 zwischen Lenggries und der Jachenau. Nun gibt es zumindest einen Lichtstreif am Horizont – aber es ist noch Geduld gefragt.

Jachenau– Das Staatliche Bauamt Weilheim geht davon aus, dass mehrere Streckenabschnitte in den nächsten fünf Jahren erneuert werden können.

Das berichtete Bürgermeister Georg Riesch in der jüngsten Jachenauer Gemeinderatssitzung. Wie berichtet hatte zuletzt Hubert Oswald in der Bürgerversammlung über die massiven Straßenschäden geklagt. Da es sich um eine Staatsstraße handelt, ist für den Unterhalt das Staatliche Bauamt zuständig. Dort hat die Gemeinde noch einmal schriftlich nachgefragt und nun nach längerer Wartezeit eine Antwort bekommen, die Riesch verlas.

Dort erläutert ein Behördenvertreter, dass der Zustand aller Staatsstraßen im Landkreis regelmäßig erfasst und nach einem einheitlichen Kriterienkatalog bewertet werde. Das Ergebnis nennt sich dann „Koordiniertes Erhaltungs- und Bauprogramm“ (KEB). Aktuell würden dort von den 189 Kilometern an Staatsstraßen, die durch den Landkreis verlaufen, 75,7 Kilometer als sanierungsbedürftig eingestuft. Das entspricht etwa 40 Prozent. 17,5 Kilometer sind laut Bauamt in der Dringlichkeitsstufe 1 eingeordnet. Von der Staatsstraße 2072 befinden sich demzufolge „einige kurze Abschnitte“ in den Dringlichkeitsstufen 2, 3 und 6.

In Kürze seien allerdings die Ergebnisse einer neuerlichen Untersuchung aus dem Jahr 2015 zu erwarten. Das Staatliche Bauamt geht davon aus, dass sich einige Abschnitte der Straße in die Jachenau mittlerweile verschlechtert haben und somit in der Prioritätenliste nach oben rutschen.

„Dann sind wir mal guter Hoffnung“, kommentierte Bürgermeister Riesch das Schreiben der Behörde. „Wir werden mit dem Druck nicht nachlassen.“

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