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Zukunftsplan: So soll der Eingangsbereich zu Gemeindeverwaltung und Tourist-Info auf der Nordseite der Jachenauer „Post“ einmal aussehen. Davor kann eine große Freifläche für Feste und Veranstaltungen genutzt werden.  

Gemeinderat 

So soll die „Post“ Dorfmittelpunkt werden

Jachenau –  Die Planungen für die Gestaltung der Jachenauer „Post“ schreiten voran. Mit dem aktuellen Stand befasste sich jetzt der Gemeinderat. Detail um Detail wird immer deutlicher, wie der neue Ortsmittelpunkt einmal aussehen soll.

Bis zur März-Sitzung sollen die letzten Einzelheiten der Eingabeplanung fertig sein, mit der die Gemeinde dann ins Genehmigungsverfahren gehen will. Im Großen und Ganzen ist aber klar, wie das ehemalige Gasthaus, das die Gemeinde gekauft hat, umgestaltet werden soll. Auf der Nordseite wird sich der Eingang zur Gemeindeverwaltung und zur Tourist-Info befinden, erreichbar über einige Stufen beziehungsweise eine behindertengerechte Rampe. Die jetzige Veranda hinter dem Eingang wird zum Ausstellungsraum. „Es sind schon ein paar Vereinsvertreter auf mich zugekommen, die Interesse haben, dort Vitrinen zu gestalten“, sagte Bürgermeister Georg Riesch. Die Idee, dass es in der Eingangshalle ein Schalterfenster zum dahinter gelegenen Büro geben soll, das sich Tourist-Info und Verwaltung teilen, hat die Gemeinde inzwischen verworfen. Stattdessen soll es einen Tresen zwischen Tourist-Info und dem Mittelgang des Hauses geben. „Im Ausstellungsraum werden wir eine Videoüberwachung installieren“, erklärte Riesch. „Das ist der heutige der Stand der Dinge.“

Der frühere Gastraum der „Post“ wird aufgeteilt ins Bürgermeisterbüro und in einen kleinen Besprechungsraum. Das Nebenzimmer wird zum etwa 30 Quadratmeter großen Sitzungssaal des Gemeinderats beziehungsweise Trauzimmer umgestaltet.

Die Südseite des Gebäudes gehört im Erdgeschoss einem geplanten kleinen Café. Die Räume, die aktuell als Kleiderkammer (früher Rezeption) und Waschküche für Asylbewerber dienen, werden Gasträume. Im Ober- und Dachgeschoss muss weniger umgebaut werden. Hier soll es insgesamt 15 Fremdenzimmer geben, dazu Frühstücksraum/-büffet, einen Konferenzraum und drei Wohnungen, die zum Beispiel von den Betreibern von Café und Beherbergungsbetrieb genutzt werden könnten.

Insgesamt solle aus der „Post“ und ihrem Umgriff „der Dorfmittelpunkt“ werden, so Riesch. Vor dem Eingang an der Nordseite ist ein Dorfplatz oder Park vorgesehen. Die Hecken, die dort im Moment als Abgrenzung zur Kurve der Staatsstraße 2072 stehen, kommen also weg. „Von vorn soll es freie Sicht auf die Post geben.“ So entsteht eine 720 Quadratmeter große Freifläche, die für Feste und Veranstaltungen nutzbar ist. „Ob es eine Grünfläche oder eine befestigte Fläche wird, müssen wir später entscheiden.“ Am Rand dieses Platzes sind 15 Pkw-Stellplätze vorgesehen. Wie berichtet, hat Riesch das Ziel ins Auge gefasst, heuer mit dem ersten Bauabschnitt zu beginnen.

Andreas Steppan

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