Bald abgeschlossen: Die Bauarbeiten am Walchensee-Südufer.
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Bald abgeschlossen: Die Bauarbeiten am Walchensee-Südufer.

Bauarbeiten

Ufer rutscht ab, Bagger rücken an: Straße am Walchensee wird gesichert

  • Patrick Staar
    vonPatrick Staar
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Am Südufer des Walchensees geht es derzeit rund. Bagger bewegen an der Mautstraße zwischen Breitort und Altlach Wasserbausteine, dazwischen hebt ein Kran Lasten. Es geht um die Sicherung der Uferstraße.

Walchensee/Jachenau – „Dadurch soll die Uferstraße instand gehalten werden“, erläutert Felix Kellner, Geschäftsleiter der Gemeinde Jachenau. Am Ufer des Walchensees entstünden regelmäßig Schäden. Der Grund dafür ist der ständig wechselnde Wasserstand. Im Winter ist weniger Wasser im Walchensee, im Frühjahr muss Kraftwerks-Betreiber Uniper den Wasserspiegel wieder erhöhen. „Das wirkt wie eine Brandung“ erläutert Kellner. Holzpflöcke sollen verhindern, dass allzu viel vom Ufer wegbricht. Wenn die Schäden trotzdem zu groß werden, müssen die Bagger anrücken. Es ist vertraglich geregelt, dass Uniper für die Kosten aufkommen muss.

Kellner stellt fest, dass die Uferpflege nach jedem Betreiberwechsel schlechter funktioniert: „Mit den Bayernwerken hat es noch sehr gut geklappt, mit Eon ist es weniger geworden und mit Uniper noch weniger.“ Grund dafür sei wohl, dass im Jahr 2030 die Wasserrechte für den Walchensee in zehn Jahren auslaufen, mutmaßt Kellner.

Die Gemeinde Jachenau und die Bayerischen Staatsforsten als Grundbesitzer hätten nun drauf hingewiesen, „dass es pressiert“. Nach der Ermahnung habe sich Uniper „sehr kooperativ“ gezeigt, vor vier Wochen hätten die Baumaßnahmen begonnen. Abgeschlossen sollen sie in einigen Tagen sein.

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