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Mit viel Fingerspitzengefühl befreite die Wasserwacht einen verhedderten Kitesurfer.

Kleine Ursachen, große Einsätze

Walchensee: Wasserwacht braucht viel Fingerspitzengefühl

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Jachenau/Wachensee - Zweimal kurz hintereinander rückte am Samstag ein Großaufgebot von Rettungskräften am Walchensee an. In beiden Fällen entpuppte sich die Ursache als harmlos. Doch die Ehrenamtlichen der Wasserwacht brauchten extrem viel Fingerspitzengefühl.

Nach Angaben der Wasserwacht Walchensee ging zunächst gegen 13.20 Uhr ein Alarm ein. Jemand hatte von Altlach aus eine im Wasser treibende Person gesehen. Vorsichtshalber rückten Kräfte der Wasserwachten Walchensee, Krün-Wallgau, Kochel, Garmisch und Penzberg aus, zudem die Feuerwehr Jachenau, ein Rettungswagen sowie ein Hubschrauber aus Österreich. Im Wasser war die Person nicht mehr zu sehen – wurde dafür aber rasch wohlbehalten am Ufer gefunden. Es handelte sich um einen Kitesurfer aus München, der wohl keinen Wind im Segel gehabt hatte.

Knapp zwei Stunden meldeten Zeugen einen abgestürzten Gleitschirmflieger im Wasser. Die Wasserwachten Walchensee, Krün-Wallgau und Kochel, ein Rettungswagen und die Feuerwehr Walchensee machten sich auf den Weg. Vom Boot aus erblickten die Helfer am Ufer zwischen Einsiedl und Zwergern eine Menschenansammlung. Abermals stellte sich heraus, dass keine Gefahr bestand. Ein Kitesurfer hatte mangels Wind versucht, ans Ufer zu schwimmen und sich dabei mit dem Bein in den Seilen seines Sportgeräts verheddert. Ein Fischer hatte den Münchner mit dem Ruderboot an Land gezogen. Die Ehrenamtlichen der Wasserwacht halfen dem Sportler, sein Bein aus dem enormen Gewirr von Schnüren zu befreien. Das dauerte fast zwei Stunden. Dann brachte die Wasserwacht den Mann nach Zwergern, wo er sein Fahrrad und den Rest seiner Ausrüstung zurückgelassen hatte.

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