Der Hubschrauber landete in der Jachenau. Dort wurde das weitere Vorgehen besprochen.
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Der Hubschrauber landete in der Jachenau. Dort wurde das weitere Vorgehen besprochen.

Einsatz nahe der Staffelalm

Verdacht auf Herzinfarkt: Lenggrieser Bergwacht rettet kollabierten Wanderer

Um einen kollabierten Wanderer musste sich die Lenggrieser Bergwacht am Samstagnachmittag kümmern. Der 80-Jährige war auf dem Weg zur Staffelalm zusammengebrochen.

Lenggries/Jachenau - Die Alarmierung erfolgte am Samstagnachmittag. Aufgrund des schlechten Empfangs an der Stelle, an der der 80-Jährige kollabiert war, war der Schwiegersohn des Patienten ins Tal abgestiegen, um von dort aus die Rettungskräfte zu alarmieren.

Jachenau: Hubschrauber kann wegen des lichten Baumbestands an der Stelle nicht landen

Der Einsatzleiter der Bergwacht forderte den Rettungshubschrauber Christoph Murnau an, um den Patienten schnellstmöglich ins Krankenhaus zu bringen, falls sich der Verdacht eines Herzinfarkts bestätigen sollte. Die Besatzung des Hubschraubers entdeckte den Mann rasch, da er eine gut sichtbare rote Jacke anhatte. Ein Notarzt und eine weiterer Helfer wurden mittels Winde abgeseilt. Das Landen des Hubschraubers ist an dieser Stelle wegen des lockeren Baumbestands nicht möglich.

Während die Erstversorgung lief, nahm der Hubschrauber am „Schützenhaus“ in der Jachenau einen Bergwachtnotarzt und einen weiteren ehrenamtliches Retter auf und brachte sie zum Einsatzort. Nach der medizinischen Versorgung wurde der 80-Jährige in den Luftrettungssack gelagert und mittels Winde in den Helikopter gezogen. Dieser brachte den Patienten ins Klinikum nach Murnau.

Einsatz in der Jachenau erst nach zwei Stunden beendet

Währenddessen begleiteten die beiden Retter der Lenggrieser Bergwacht die Tochter des Patienten, die während des Kollapses bei ihrem Vater war, das letzte Stück zur Staffelalm. Von dort brachte sie Christoph Murnau hinunter ins Tal. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. va/bw

Zum Wintersaisonende absolvierten die Bergretter Einsätze am Brauneck und an der Denkalm. Zudem rettete die Bergwacht zwei Männer, die es nach der Suche nach einer abgestürzten Drohne nicht mehr allein aus einem Graben schafften. Kurz zuvor hatte die Bergwacht einer Familie in Not geholfen: Bei starkem Schneefall: Vater und Kinder verirren sich bei Wanderung - Bergwacht rettet Familie

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