Kaserne ist nur nicht öffentlich Thema

Lenggries - Viele offene Fragen gibt es zum geplanten Freizeitcamp auf dem Kasernen-Areal - und seit der Gemeinderatssitzung am Montag sind es noch ein paar mehr.

Öffentlich stand das Thema nicht auf der Tagesordnung. Lediglich hinter verschlossenen Türen kamen die Camp-Pläne auf den Tisch. Allerdings ging es offensichtlich gar nicht so sehr um das 34-Millionen-Euro-Projekt an sich, sondern mehr um verfahrenstechnische Fragen. Ihm seien einige Arbeitsaufträge mit auf den Weg gegeben worden, berichtet Bürgermeister Werner Weindl. „Es geht beispielsweise um die Frage, ob ein Raumordnungsverfahren notwendig ist und wer eigentlich der Träger ist.“ Schließlich gebe es eine Besitz- und eine Betriebsgesellschaft.

Wann öffentlich über das Camp diskutiert wird, kann Weindl nicht sagen. Auf jeden Fall müsse der Bericht des Wirtschaftsprüfers abgewartet werden, der momentan die Wirtschaftlichkeit des Projekts unter die Lupe nimmt. „Das ist natürlich ganz wichtig für uns“, sagt Weindl. Hier gehe es beispielsweise um Fragen wie: „Ist die von den Betreibern angegebene jährliche Besucherzahl realistisch“, so Weindl.

Er wisse natürlich, dass die Öffentlichkeit auf eine Entscheidung dränge. „Aber der Gemeinderat hat die Unterlagen erst seit vier Wochen. Und es geht hier ja nicht um die Genehmigung einer Garage, sondern um ein Riesenprojekt.“ Die Stimmmungslage im Gremium - ob pro oder contra - auszuloten, sei derzeit schwierig. Weindl: „Es bleibt also spannend.“ (va)

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