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Mit der Gebirgstrage musste der Verletzte abtransportiert werden.

Bergwacht Kochel am See

20-Meter-Absturz im steilen Waldgelände: Wanderer (70) verletzt

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20 Meter über steiles Waldgelände stürzte am Freitagnachmittag ein Wanderer bei Kochel am See ab. Weil ein Hubschraubereinsatz nicht möglich war, rückte die Bergwacht zu Fuß aus.

Kochel am See - Zu einem Einsatz im Bereich des Lainbach-Wasserfalls musste am Freitag die Kochler Bergwacht ausrücken. Ein 70-jähriger Wanderer war nach Angaben der Bergretter gegen 15.15 Uhr rund 20 Meter über steiles Waldgelände abgestürzt. Dabei zog er sich Kopfverletzungen zu. 

Da der Einsatz eines Rettungshubschraubers nicht möglich war, machten sich zwei Bergretter zu Fuß auf zur Absturzstelle, um die Erstversorgung des Patienten zu übernehmen. Der Notarzt aus Murnau folgte wenig später mit weiteren Bergwachtsmitgliedern – ebenfalls zu Fuß. Der Abtransport des verletzten 70-Jährigen erfolgte mit der Gebirgstrage. Der Rettungsdienst brachte den Mann in die Klinik.

„Der Einsatz zeigt, wie wichtig funktionierende Bergwacht-Abläufe gerade dann sind, wenn ein Hubschraubereinsatz nicht möglich ist“, so der stellvertretende Bereitschaftsleiter Richard Huber. 

Vor Ort waren elf Kochler Bergretter unter der Einsatzleitung von Max Schrödinger und der Notarzt. Direkt im Anschluss – gegen 17.15 Uhr – musste die Bergwachtzu einem schweren Motorradunfall am Kesselberg ausrücken.

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