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„Fantastische Wirkung auf Kinder“: Der Kochler Schulleiter Jakob Dondl (li.) berichtet mit ehemaligen Schülern über die Zusammenarbeit mit dem Franz-Marc-Museum.  

Aktion in Kochel am See

Kinder schwärmen für Bilder von Franz Marc

Die Kunst von Franz Marc auch Kindern zugänglich machen: Das ist eine wesentliche Aufgabe, der sich der Franz-Marc-Förderkreis mit seinen aktuell 217 Mitgliedern verschrieben hat. Dass dieser Aufgabe auch im vergangenen Jahr ernsthaft nachgegangen wurde, das bilanzierte der Vorsitzende Dieter Kellein nun in der Jahresversammlung.

Kochel am See – Unter anderem unterstützt der Förderkreis die verschiedenen museumspädagogischen Angebote finanziell. Außerdem habe sich im Laufe der vergangenen Monate ein intensiver Kontakt zur örtlichen Grundschule entwickelt. Mit der finanziellen Unterstützung des Förderkreises können die Schüler bereits seit Längerem regelmäßig das Museum besuchen, um dort, angeleitet von einer Kunstpädagogin, die Werke Franz Marcs kennenzulernen. Und dieses Projekt läuft mit großem Erfolg, wie Schulleiter Dr. Jakob Dondl den Anwesenden erläuterte. Er bezeichnete das Museum als „enormen Schatz“ hinsichtlich der Erziehung der Kinder. „Mittlerweile wissen die Kinder mehr über Franz Marc als viele Erwachsene“, sagte Dondl. Um das zu verdeutlichen, hatte er einige ehemalige Schülerinnen mitgebracht, die von ihren Besuchen im Museum berichteten. Vom „Skizzenbuch aus dem Felde“ erzählten sie, von eigenen Malversuchen im Stile Franz Marcs oder davon, wie sie dabei waren, als ein neues Gemälde angeliefert und ausgepackt wurde. Für Dondl steht fest, dass die Kunst Franz Marcs „eine fantastische Wirkung“ auf Kinder habe. Die Museumsbesuche sollen deshalb beibehalten werden.

Der Förderkreis möchte sie auch weiterhin unterstützen, versicherte Kellein. Und auch heuer, wenn sich die Eröffnung des neuen Museumsbaus zum zehnten Mal jährt, sollen die Schüler in das Jahresprogramm eingebunden werden. Unter anderem sollen sie als Museumsführer für Kinder geschult werden. Außerdem möchte der Förderkreis versuchen, mit Hilfe von Spendengeldern die Skulptur „Torso Ast“ von Per Kirkeby dauerhaft im Museum zu behalten. Derzeit steht das Werk nur als Leihgabe im Museumsgarten. Der Förderkreis wird sich laut Kellein mit einer Spende beteiligen.

Bernd Roßbeck wurde von der Versammlung als Geschäftsführer einstimmig wiedergewählt. Christoph Laschka wurde zum Kassenprüfer gewählt.  fn

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