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Mit schwerem Gerät werden die Bäume an der Einfahrt zum Gewerbegebiet Pessenbach gefällt.

Baubeginn in Pessenbach 

Bäume machen Platz für Radler und Wanderer

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Der Anfang ist gemacht. Im Kochler Gewerbegebiet Pessenbach sind die ersten Bäume gefällt worden. Sie machen Platz für den geplanten Fuß- und Radweg zwischen Ried und Pessenbach. Baubeginn soll im März sein.

Kochel am See – Wer in diesen Tagen zu einem Einkauf oder einer Besorgung ins Gewerbegebiet Pessenbach fährt, dem sind die großen Maschinen schon aufgefallen. Ein sogenannter Prozessor führt umfangreiche Baumfällarbeiten durch. „Diese dienen der Vorbereitung zum Bau des neuen Fuß- und Radwegs zwischen Ried und Pessenbach“, teilt der Kochler Bürgermeister Thomas Holz mit.

Zum einen verlaufe die Trasse des künftigen Wegs teilweise am Rande dieses kleinen Waldstückes, zum anderen führe man zusammen mit dem angrenzenden Grundstückseigentümer Verkehrssicherungsmaßnahmen durch. „Auch in diesem Bereich stehen zahlreiche Eschen, die leider vom Triebsterben befallen und damit nicht mehr standsicher sind“, so der Rathauschef. Daher habe man sich entschlossen, die Bäume zu entfernen, damit sie nicht auf die viel befahrenen Bundes- oder Gemeindestraßen fallen können. Holz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch im übrigen Gemeindegebiet aktuell umfangreiche Maßnahmen zur Entnahme der befallenen Eschen durchgeführt werden. Gerade die Stürme der vergangenen Wochen hätten gezeigt, „wie anfällig diese Baumart leider inzwischen geworden ist“.

Die Vorbereitungen zum Bau des Fuß- und Radweges laufen in der Kochler Gemeindeverwaltung auf Hochtouren: Die Ausschreibungsfrist endet dieser Tage, sodass noch im Februar die einzelnen Aufträge vergeben werden sollen. „Mit den Unternehmen werden wir dann den zeitlichen Rahmen des Bauablaufes festlegen“, berichtet der Bürgermeister.

Der Verbindungsweg zwischen den beiden Ortsteilen ist dem Kochler Bürgermeister seit Langem ein Anliegen. Die Verwirklichung des 1,5 Kilometer langen Fuß- und Radwegs, der streckenweise entlang der Bahnlinie verlaufen soll, hatte sich zuletzt durch Grundstücksverhandlungen verzögert. Inzwischen konnte die Kommune aber alle für den Bau benötigten Flächen erwerben oder eintauschen.

Der Bürgermeister schätzt die Kosten für den Weg auf rund 600 000 Euro. Die Gemeinde Kochel geht davon aus, dass sie dafür rund 275 000 Euro an Zuschüssen erhält. Baugebinn soll laut Holz noch im März sein. Die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant.

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