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Wegen Bauarbeiten kommt es in den Sommerferien zu Streckensperrungen bei der Werdenfelsbahn. 

Streckensperrung beginnt an diesem Wochenende

Bahn: Klaus Barthel klagt über „Unfähigkeit“

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Der SPD-Ortsverein Kochel und der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel beobachten das Agieren der Bahn „mit jährlich zunehmendem Ärger“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kochel am See - Aktueller Auslöser ist die ab diesem Wochenende geltende, mehrwöchige Streckenstilllegung zwischen Tutzing und Kochel. Barthel: „Dass bestimmte Baumaßnahmen notwendig sind, wird niemand bestreiten. Dass aber seit vielen Jahren jedes Jahr wieder der Bahnverkehr eingestellt werden muss, hat nichts mehr mit Notwendigkeiten zu tun, sondern mit Unfähigkeit und Ignoranz den Kunden und der ganzen Region gegenüber.“ Bereits im Mai habe Landtagskollege Florian von Brunn die Bahn und die Staatsregierung um Auskunft gebeten. Unter anderem will er wissen, wie oft der Streckenabschnitt seit Vergabe der Werdenfelsbahn gesperrt worden ist, welche Auswirkungen das auf die Nutzer hat, welche Entschädigungsansprüche sie haben oder auch, warum die notwendigen Arbeiten nicht zusammengelegt wurden. „Bisheriges Ergebnis: Man braucht mehr als zehn Wochen für eine Antwort“, so die Pressemitteilung. Bis zum 9. September müssen die Bahnreisenden zwischen Tutzing und Kochel nun auf Busse umsteigen. „Das ist umständlich und zeitraubend, ganz abgesehen davon, dass es keine Fahrradmitnahme gibt. Letzteres ist gerade in der Sommersaison besonders ärgerlich und schädlich für den Tourismus. Über Barrierefreiheit braucht man überhaupt nicht reden“, so Barthel. Seit vielen Jahren wiederholt sich dieser Vorgang in den Sommermonaten. „Es stellt sich die Frage, ob Bahnkunden und der Freistaat als Besteller dieses Spiel jedes Jahr widerspruchslos und ohne Entschädigung hinnehmen müssen. Das Missmanagement der Deutschen Bahn bleibt für das Unternehmen bisher folgenlos. 

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