+
Bärtige Männer unter sich: Vorsitzender Sepp Suttner (li.) gratuliert den Siegern (v. li.): Jan Bischof von der Höh, Erwin Fleißner, Hans Siegert, Alex Luttenbacher, Richard Brauchler, Hans Hübler, Otto Fottner und Wolfgang Schilcher.

Bartprämierung in Ort bei Kochel am See

Eine haarige Sache mit Tradition

Kochel am See - Ob Vollbart oder Schnauzer: Wer auf diese Manneszier setzt, der darf bei der Bartprämierung im „Jägerwirt“ in Ort nicht fehlen.

Von kunstvoll gezwirbelt bis wild wuchernd war alles dabei, als sich die 19 Kandidaten bei der Prämierung des Bartclubs Ort-Pessenbach den gestrengen Augen der Jury stellten. Traditionell hatten sich die Bartträger dazu im „Jägerwirt“ in Ort eingefunden. Auch wenn die Bärtigen hier um die Ehre des Schönsten gegeneinander wetteiferten: Neid oder Missgunst kamen kaum auf, kennt man sich doch seit Jahren und irgendwie ist das Ganze ja doch nur eine große Gaudi.

Neben den heimischen Bartträgern begrüßte Bartvereinsvorsitzender Sepp Suttner auch wieder einige Gäste. Denn es besteht eine enge Vereinsfreundschaft mit den Bartclubs aus Oberau und Partenkirchen.

Und dann ging’s zur Sache: Gewertet wurde in den Disziplinen Vollbart, Schnauzer und Freistil. Gemäß den Kategorien allgemeiner Eindruck, Pflege und Wuchs vergaben die Jurymitglieder Christine Seemüller, Klaus Stumpf und Dr. Jochen Caster für jeden Kandidaten ihre Punkte. Manch einer versuchte, mit einem fröhlichen Auftritt die Gunst der Jury zu gewinnen. So betonte Hans Hübler: „Schaugt’s nur genau her. Mein Bart kennans sogar in China.“ Eher stoisch und siegessicher hingegen der Böbinger Abräumer Alex Luttenbacher. Wenn er mit seinem prächtigen Vollbart in den vergangenen Jahren bei einer Prämierung antrat, ging er jedes Mal als Sieger hervor.

So auch in Ort. Er gewann diese Disziplin mit 75 Punkten vor Richard Brauchler (72) und Otto Fottner (71). In Sachen Freistil hatte Erwin Fleißner (62) die Nase vor Hans Siegert (52) und Michael Fagner (50), während bei den Schnauzern das Prachtgerät des Garmischers Jan Bischof von der Höh (76) alle überzeugte. Erst nach einem Stechen belegten hier Wolfgang Schilcher (68) Platz zwei und Hans Hübler (68) Rang drei.

Ewald Scheitterer

Bartprämierung in Ort bei Kochel am See

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Das war Wahnsinn“
Feine, irische Folkmusik auf Instrumenten wie Akkordeon, Flöte und Gitarre füllte vor Kurzem die Räume der Alten Madlschule in Bad Tölz. Zu Ehren des heiligen Patrick …
„Das war Wahnsinn“
Alles im Fluss – wenn gut gebohrt ist
In gar manch bäuerlicher Werkstatt finden sich heute noch alte Werkzeuge, von denen die Jungen nicht wissen, wofür sie einst verwendet worden sind. Wenn diese alten …
Alles im Fluss – wenn gut gebohrt ist
Neue Hochglanz-Therme eröffnet am Montag - mit ungewöhnlicher Vorgabe
Nicht nur der Putzdienst hat in den vergangenen Tagen ganze Arbeit geleistet. Überall stehen Erholungsliegen, Orchideen und Palmen zieren Beckenrand und Ruhebereiche des …
Neue Hochglanz-Therme eröffnet am Montag - mit ungewöhnlicher Vorgabe
„Zammlebn“ gilt für alle
Auch mit denen, die aus der Fremde nach Deutschland kommen, zusammenleben – eben zammlebn: Das möchte der gleichnamige Verein aus Benediktbeuern tun.
„Zammlebn“ gilt für alle

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare