Die Poolbar ist fertig: Hellblaue Fliesen mit goldenen Steinchen glitzern auch schon ohne Wasser. Als Deko wird es drumherum „ein Meer mit 1000 Orchideen geben“ verrät Geschäftsführerin Petra Jacob. Foto: Pröhl

Bauarbeiten in Kochel kommen sehr gut voran

Im Trimini glitzert’s schon

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Kochel am See - In Riesenschritten geht es derzeit auf der Großbaustelle am Kochler Trimini voran. Ziel ist die Eröffnung am 30. November. Am Freitag wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Kochel am See – Rund 150 Handwerker mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten sind derzeit auf der Baustelle am Kochelsee am Einsatz. Die Fliesenleger arbeiten mit Hochdruck, ebenso die Mitarbeiter von Lüftungsbauern, Heizung- und Sanitärfirmen, Elektriker, Fassadenbauer, Blitzschutztechniker und natürlich Schwimmbadtechniker.

„Die Glasfassade ist in zwei Wochen fertig“, sagt Betriebsleiter Marco Kettmann beim Rundgang mit unserer Zeitung. Am Freitag wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die eigene Trafo-Station wurde fertig und ist betriebsbereit. Die Station stellt sicher, dass dem Trimini nicht der Saft ausgeht. Es wurde sogar eigens ein neues Erdkabel vom Knotenpunkt in der Ortsmitte verlegt.

Auf der Baustelle herrscht emsige Betriebsamkeit. Der Gast wird das Trimini künftig durch einen großen, hellen Eingangsbereich mit drei Kassen betreten. Dort bekommt er ein Armband mit Chip, auf dem man alles – also vom Essen bis zur Massage – speichern kann, um es dann erst am Ausgang bezahlen zu müssen.

Im Untergeschoss werden gerade die letzten Fliesen im neuen Umkleidebereich verlegt. Zusätzlich zu den bestehenden Schränken kommen nochmal 1000 neue hinzu, jeweils für Damen und für Herren. Die Räume, die sich an den neuen Dusch-Bereich anschließen, wird der Gast nicht betreten können – hier befindet sich die gesamte Schwimmbadtechnik. Für die fünf Beckenkreisläufe müssen entsprechende Filter- und Elektronikanlagen errichtet werden, zudem auch noch große Schwallwasserkammern. Eine Spezialfirma für Badewassertechnik kümmert sich um die Fertigstellung.

Ein Stockwerk höher ist die Poolbar fertig geworden – hellblaue Fliesen mit goldenen Steinchen glitzern auch schon ohne Wasser. Die Sitzbänke für Massage- und Sprudeldüsen sind unterschiedlich hoch, so dass „kleineren Gästen das Wasser nicht bis zum Hals steht“, sagt Kettmann lächelnd. Die Düsen lassen sich übrigens auf Knopfdruck individuell im Wasser steuern. Das einzige, was noch fehlt, sind die 24 Tischchen, die rund um die Poolbar im Wasser aufgestellt werden.

Auf derselben Etage befinden sich verschiedene Becken, etwa das Panorama-Außenbecken. Es muss noch gefliest werden. Andere Becken – etwa Natron- und Kalttauchbecken – sind schon fertig. Derzeit wird noch der Fahrstuhl eingebaut, mit dem man vom Balkon direkt zum Seeufer gelangen kann, um nach der Sauna in den kühlen Kochelsee zu springen.

Vom Ruheraum ein Stockwerk höher hat man ebenfalls einen fantastischen Blick auf See und Berge. Auf der Sonnenterrasse (auch im Winter nutzbar) steht ein Solebecken mit 36 Grad Wassertemperatur. Tausende kleiner dunkelroter Fliesen und ein Goldrand lassen unvermittelt an Tausend und eine Nacht denken. In unmittelbarer Nähe wird gerade die Sauna für bis zu 300 Gäste gebaut. Der Raum wirkt kleiner als erwartet, dafür ist er hoch. Entsprechend werden die Bänke angeordnet, fünf Reihen gehen nach oben. Egal, wo man sitzen wird – der tolle Blick nach draußen ist überall garantiert. Im neuen Trimini wird es insgesamt fünf Saunen geben, eine davon befindet sich in dem alten Kärntner Bauernhaus, das gerade neben der Glas-Neubau-Konstruktion aufgebaut wird.

Schafft man es, die Einweihung am 30. November feiern zu können? „Wir setzen alles daran und arbeiten mit Hochdruck“, sagt Betriebsleiter Kettmann. Geschäftsführerin Petra Jacob beschäftigt sich schon mit der Deko und hat auf einer Fachmesse entsprechend Advents- und Weihnachtsdeko geordert. Auch die Palmen und Pflanzen sind bestellt. „An der Poolbar wird es ein Meer mit 1000 Orchideen geben“, verrät sie.

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