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Daumen hoch: Kristallbäder-Aufsichtsratsmitglied Günther Beckstein (li.) und Bürgermeister Thomas Holz mit Gemeinderäten beim Trimini-Rundgang. 

Baustellen-Rundgang 

Trimini-Erweiterung im Zeitplan

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Kochel am See –  Die Arbeiter auf der Trimini-Großbaustelle sind von der „schnellen Truppe“. Davon ist der Kochler Gemeinderat nach einem Rundgang am Dienstag überzeugt.

Der Baustellenbesuch ging mit prominenter Begleitung über die Bühne: Einmal mehr war der frühere Ministerpräsident Günther Beckstein mit dabei. Als Aufsichtsratsmitglied der Kristallbäder AG ist er – wie mehrfach berichtet – der direkte Ansprechpartner für die Gemeinde Kochel. Zusammen mit Kristallbäder-Chef Gerd Bittermann sowie Bürgermeister Thomas Holz und dem Kochler Gemeinderat informierte sich Beckstein über den Baufortschritt.

Wir haben unsere Etappenziele erreicht“, sagte Projektleiter Dieter Schimak beim Rundgang. Noch bevor die Temperaturen unter null Grad sanken, wurde die Decke des Erdgeschosses fertig betoniert. Dies habe zur Folge, dass man nunmehr in zwei Stockwerken mit dem Innenausbau auch in der kalten Jahreszeit fortfahren könne. „Hierfür haben wir die Seitenwände mit Folie abgehängt und heizen diese Räume“, so Schimak.

Nach einer kurzen Weihnachtspause wird bereits seit dem 4. Januar wieder mit Hochdruck auf der Baustelle gearbeitet. Während im Untergeschoss aktuell die Installation der Technik erfolgt und sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt werden, haben im Erdgeschoss bereits die Arbeiten an dem großen Poolbar-Becken begonnen. „Wegen der besonderen Beckenform können wir hier nur sehr wenig Fertigteile einbauen und müssen viel in reiner Handarbeit speziell fertigen“, erläuterte der Projektleiter. Nachdem die Dichtigkeit des Beckens hergestellt ist, werden jetzt die Schalungen für die späteren Sitzbänke vorbereitet. Der Projektleiter zeigte den Besuchern die blauen Mosaiksteine, mit denen das Becken zum Schluss ausgekleidet wird. Weiterhin wurde bereits mit der Umgestaltung des Eingangsbereichs begonnen und die Kasse verlegt. Sollten die Temperaturen tagsüber weiterhin im Plusbereich bleiben, ist sogar geplant, dass ein Teil der rund 25 auf der Baustelle tätigen Arbeiter mit dem Aufbau des Obergeschosses und des Daches beginnt. „Es ist sehr bemerkenswert, was diese Leute hier vor Ort leisten“, freute sich Beckstein und quittierte das mit einem „Daumen hoch“.

Beim Rundgang besichtigten die Gemeinderäte auch das spätere Obergeschoss, wo unter anderem die „Herzogstand-Sauna“ für 260 Personen geplant ist. „Diese Aussicht über den Kochelsee ist einmalig“, sagte Bürgermeister Holz. Und: Er freue sich schon auf die Ende November geplante Eröffnung.

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