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Freuen sich über die Taktverdichtung: (v. li.) Vizebürgermeister Wolfgang Bauer (Garmisch-Partenkirchen), Thomas Holz (Bürgermeister Kochel), der Garmischer Landrat Anton Speer, Ralf Kreutzer (R VO) und Hansjörg Zahler (Bürgermeister Wallgau).

Stundentakt im Sommer

Bessere Verbindungen: Leichter mit dem Bus an den Walchensee

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Der Öffentliche Personennahverkehr in Kochel verbessert sich. Nun besteht die Hoffnung, dass die Änderungen die Verkehrsbelastung am Walchensee reduzieren helfen.

Kochel am See – Der Öffentliche Personennahverkehr in der Gemeinde Kochel am See verbessert sich. RVO-Niederlassungsleiter Ralf Kreuzer stellte am Dienstag in der Sitzung des Kreis-Infastrukturausschusses das neue Konzept für die Buslinie 9608 von Garmisch-Partenkirchen nach Kochel am See vor. „Das Angebot bislang war unbefriedigend und nicht gut abgestimmt auf den Zug“, sagte Kreuzer. Tatsächlich fuhr der Bus in einem „unsauberen Zwei-Stunden-Takt“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Ab 15. Dezember wird das anders: Gefahren wird dann „sieben Tage die Woche immer zu den gleichen Zeiten“, sagte Kreuzer. Der Bus erreicht den Kochler Bahnhof immer zur Minute 30 und verlässt ihn immer zur Minute 15. „Das ist ein Takt, den alle verstehen“, ist Kreuzer überzeugt. 

RVO-Niederlassungsleiter spricht von „Quantensprung“

Das bedeutet, dass Passagiere ohne lange Wartezeit in den Zug umsteigen können. Dasselbe gilt für Ankommende, die aus der Kochelseebahn aussteigen und fast nahtlos mit dem Bus weiterfahren können. „Das ist ein Quantensprung“, sagte Kreuzer. Von Mai bis Oktober gilt ein Stundentakt, im Winter werden die Verbindungen zu einem Zwei-Stunden-Takt ausgedünnt.

Der Kochler Bürgermeister freut sich über die Verbesserung. „Das ist ein großer Schritt“, sagte Thomas Holz auf Anfrage. Die Busverbindung im Stundentakt zwischen Wallgau, Walchensee und Kochel sei eine hervorragende Aufwertung des öffentlichen Nahverkehrs. 

Taktverdichtung und besserer Anschluss an die Züge

Die Passagiere könnten sich darauf verlassen, dass immer zur gleichen Zeit ein Bus fahre. Damit sei die Forderung der Gemeinde nach einer Taktverdichtung endlich erfüllt. Auch der bessere Anschluss an die Züge, sei zu begrüßen. „Die Leute kommen mit dem Zug aus München und können in den Bus einsteigen und gleich nach Walchensee weiterfahren – das ist eine gute Sache“, freut sich Holz.

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Von der Verbesserung des Busangebots profitieren laut dem Bürgermeister sowohl die Ausflügler als auch die Urlauber. „Unsere Gäste fahren mit der Gästekarte kostenlos im Bus mit.“ Und genau das sei wichtig. „Denn wir wollen nicht, dass unsere Urlauber auch noch mit dem Auto an den Walchensee fahren“, sagte Holz in der Sitzung. 

Dass immer mehr Urlauber in die Busse einsteigen, führte übrigens überhaupt dazu, dass der RVO das Angebot ausweiten kann. Denn die Passagierzahlen sind soweit gestiegen, dass sich die zusätzlichen Busfahrten lohnen. „Pro Gästefahrt zahlt die Gemeinden einen Betrag, der mit dem RVO ausgehandelt wurde. Ein Teil davon wird über den Kurbeitrag refinanziert“, erklärte Holz.

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Damit sich die Linie wirklich trägt, gibt es aber auch noch einen Zuschuss vom Landkreis. Bislang steuert er 35 000 Euro pro Jahr bei. Nach der Taktverdichtung werden es 45 000 Euro sein. Diese Erhöhung wurde einstimmig beschlossen.

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