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Mit dem Modell der neuen Gaststätte (v. li.): Architekt Marcus Kottermair, Bürgermeister Thomas Holz und Matthias Heufelder (Leiter der Kochler Bauverwaltung).

Umgestaltung der Kochler Seepromenade

Beste Aussicht von der neuen „Seestube“

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Kochel am See - Viel Glas und Holz sowie beste Aussicht auf den Kochelsee: Die ersten Entwürfe für die neue „Seestube“ haben für Aufsehen im Kochler Gemeinderat gesorgt.

Die konzeptionellen Planungen für die Neugestaltung der Seepromenade nehmen allmählich Gestalt an. Bürgermeister Thomas Holz stellte dem Gemeinderat am Dienstag die ersten Pläne sowie ein Modell der modern gestalteten Gaststätte vor. Die soll– wie mehrfach berichtet – unmittelbar am Seeufer neu gebaut werden. Die dringende Sanierung des bestehenden „Seestuben“-Gebäudes würde nach ersten Berechnungen fast so viel kosten wie ein Neubau. Deshalb hat der Gemeinderat bereits im Oktober beschlossen, eine Neuplanung voranzutreiben und die baurechtliche Umsetzbarkeit zu prüfen. Nun liegen die ersten Vorschläge der Bürogemeinschaft Kottermair/Rebholz vor, die ein langgestrecktes Gastronomiegebäude samt Terrasse in Ufernähe vorsehen. Zur Seeseite schwebt den Planern eine große Glasfront vor, die rückwärtige Seite des Gebäudes soll in Holz und Stein ausgeführt werden. Dieser Materialienmix hat sich nach Überzeugung des Bürgermeisters auch bei der Tourist-Info am Bahnhof bewährt. In der künftigen „Seestube“, die laut Holz auch einen neuen Namen bekommen sollte, ist Platz für rund 100 Gäste.

In einem weiteren Neubau soll die Rettungsstation für Bergwacht und Wasserwacht entstehen. Dieses Gebäude ist in der Nähe des bestehenden Vereinsstadels geplant. Davor ist ein großer Hubschrauber-Landeplatz ausgewiesen. Diese bestehende Wiese soll auch künftig für die Seefeste dienen. Neu angelegt werden soll ein nicht asphaltierter Parkplatz mit rund 45 Stellplätzen, verbunden mit einer Verlegung der Zufahrtsstraße. Vom künftigen Knick der Badstraße aus soll es einen neuen Zugang zum See geben. Daneben will die Gemeinde eine Liegewiese anlegen. Am Dienstag hat der Gemeinderat nun die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Laut Holz könnte er im sogenannten beschleunigten Verfahren genehmigt werden. Damit spart sich die Gemeinde eine langwierige Umweltprüfung. Eine Zusage des Landratsamts liegt dem Bürgermeister vor. Im April soll nun der Bebauungsplan-Entwurf im Bauausschuss vorgestellt werden.

Der Aufstellungsbeschluss fiel einstimmig. Lediglich Gemeinderätin Monika Hoffmann-Sailer hatte Bedenken, dass Vögel gegen die Glasfront fliegen könnten.

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