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„Richtige Entscheidungen“: Die Eröffnung des Kristall-Trimini mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Beckstein und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner war aus Sicht von Bürgermeister Thomas Holz (re.) das prägende Ereignis für die Gemeinde Kochel im zu Ende gehenden Jahr.

Rückblick des Bürgermeisters 

Ein Jahr, das in die Geschichte Kochels eingegangen ist

Jede Menge passiert ist im Jahr 2017 in der Gemeinde Kochel. Bürgermeister Thomas Holz ließ nun die Ereignisse Revue passieren.

Kochel am See – Das ablaufende Jahr wird laut Thomas Holz „sicherlich in die Geschichte unserer Kommune eingehen“. Das betonte der Bürgermeister von Kochel in der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr, in der er auf die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate zurückblickte.

„So besonders und bedeutend“ sei 2017 vor allem wegen der Eröffnung des „Kristall-Trimini“ – für Holz „ein Meilenstein in der Geschichte unserer Kommune“. Der Gemeindechef erinnerte an die umfangreiche, nicht selten komplizierte und nervenaufreibende Arbeit, die alle Beteiligten in dieses Projekt gesteckt hätten, das mehr als nur einmal kurz vor dem Scheitern gestanden habe. Es habe sich um eine „Mammutaufgabe“ gehandelt, die „teilweise bis an die Grenzen der Belastbarkeit gegangen ist“, so Holz.

Zum Jahresende, rund acht Monate nach der Eröffnung, könne er nun sagen: „Die Entscheidungen waren die richtigen.“ Das Projekt sei mehr als gelungen. Über 200 000 Besucher seien schon in dieser „schönsten Therme Europas“ – wie sie der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein einmal bezeichnete – gewesen.

Aber auch die gemeindlichen Liegenschaften habe man 2017 „stark im Blick“ gehabt: Die Komplettsanierung der gemeindlichen Kindertagesstätte (KoKiTa) sei in vollem Gange. Sanierungsmaßnahmen in der Heimatbühne und an den Bahnhofstoiletten seien erfolgt, und an der Seepromenade wurde eine öffentliche Toilettenanlage aufgestellt. „Ich bin der Meinung, dass wir auch in diesem Bereich wieder wesentliche Akzente für die Einheimischen und Urlaubsgäste gesetzt haben.“

Auch die Wiedereröffnung der einstigen Jugendherberge als „Berg Blick“-Hostel werde dem Ort gut tun. Im kommenden Jahr müsse die Sanierung der KoKiTa bis zum Sommer abgeschlossen sein. „Und auch der Fuß- und Radweg zwischen Ried und Pessenbach soll in Bau gehen.“

Parallel dazu laufen laut dem Bürgermeister die Planungen für die Nachnutzung des ehemaligen Verstärkeramts. Dort sollen neben dem gemeindlichen Bauhof auch Wohnungen entstehen.

„Und dann werden sicher auch wieder Themen auf uns zukommen, an die wir jetzt noch gar nicht denken, die uns aber wieder fordern werden“, prognostizierte Bürgermeister Holz. Franziska Seliger

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