Die junge Frau war am Samstag auf äußerst unglückliche Art mit dem Finger ins Mahlwerk des Kaffeeautomaten geraten.
+
Die junge Frau war am Samstag auf äußerst unglückliche Art mit dem Finger ins Mahlwerk des Kaffeeautomaten geraten.

Kurioser Einsatz in Kochel

Finger in Kaffeeautomat: Feuerwehr Kochel muss 19-Jähriger helfen

  • Christiane Mühlbauer
    vonChristiane Mühlbauer
    schließen

Einen außergewöhnlichen Einsatz hatte die Feuerwehr Kochel am Samstagnachmittag: Eine junge Frau (19) war zu Hause mit dem Finger ins Mahlwerk des Kaffeeautomaten gekommen und konnte ihn nicht mehr hinausziehen. Erst die Feuerwehr konnte helfen.

Kochel am See - Den Genuss, eine frische Tasse Kaffee zu trinken, dürfte die 19-Jährige künftig mit anderen Augen sehen. Sie war am Samstag auf äußerst unglückliche Art mit dem Finger ins Mahlwerk des Kaffeeautomaten geraten, als sie Vorratsbehälter und Trichter kontrollierte. Dabei verhakte sie sich so stark mit dem Finger, dass sie ihn selbst nicht mehr befreien konnte. Weil ihr niemand helfen konnte und die Befürchtung bestand, sie könnte sich gravierend verletzen, wurde der Rettungsdienst gerufen.

Dieser wiederum alarmierte die Feuerwehr. Weil dort zuerst die Meldung „Person eingeklemmt“ erschien, rückte die Feuerwehr Kochel – wie in so einem Fall üblich – mit zwei Fahrzeugen und 30 Mann Besatzung aus, berichtet Kommandant Hubert Resenberger. Auch die Polizei eilte vorsorglich zu dem Haus.

Die Situation war jedoch schnell geklärt. Drei Mitglieder der Feuerwehr nahmen den Kaffeeautomaten genau unter die Lupe. Mit einer feinen Säge wurde die Maschine vorsichtig soweit geöffnet, bis die Sicht aufs Mahlwerk frei war und man den Finger herausziehen konnte. Anschließend wurde die 19-Jährige vom BRK versorgt. Sie hatte Glück im Unglück: Die Verletzung ist nicht schwerwiegend.

Lesen Sie auch: Sachbeschädigung an der Familien-Notunterkunft bringt Tölzer Bürgermeister Mehner in Rage: „Es ist unfassbar“

„Tölzer Ampelliad“: Hymne für staugeplagte Autofahrer

In der Loisach müssen in den kommenden Jahren einige Maßnahmen ergriffen werden, um den Lebensraum der Fische zu verbessern. Außerdem wird es Gespräche über die Verlegung des Moosrundwegs am Kloster Benediktbeuern geben. Das ist ein Spannungsfeld.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare