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Gemeinsamer Messeaufritt: Die Firmenchefs Dieter Frey (li.) und Hubert H. Löcherer auf der Messe Ceramtitec. 

Hightech-Firmen arbeiten zusammen 

Für Weltneuheit: Kochler und Lenggrieser Unternehmen kooperieren

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Weltweit neue Maßstäbe setzen: Das gelingt zwei Firmen aus dem Tölzer Land mit einer gemeinsamen Entwicklung. 

Kochel am See/Lenggries– Zwei Hightech-Firmen aus dem Loisachtal und dem Isarwinkel machen gemeinsame Sache: „Dorst Technologies“ aus Kochel am See und das in Fleck ansässige Unternehmen Frey haben kürzlich auf der Messe Ceramitec in München erstmals ein gemeinsames Produkt präsentiert. Dabei kommt ein weltweit tätiger „Global Player“ mit einem kleineren Spezialisten zusammen – und beide profitieren von den Stärken des jeweils anderen.

„Als weltweit erster Hersteller haben die beiden Unternehmen hocheffiziente Pulver- und Kalibrierpressen mit servohydraulischen Antrieben für Ober- und Unterkolben entwickelt, die in der Verarbeitung von innovativer Keramik und Hartmetall neue Maßstäbe setzen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dahinter verbergen sich Hightech-Maschinen. Als Kunden kommen laut Unternehmensgründer Dieter Frey in erster Linie Zulieferbetriebe für die Dentalindustrie und die Medizintechnik in Frage, die das Gerät wiederum selbst in der Produktion einsetzen. „Das Produkt ist weltweit gefragt, zum Beispiel in China und den USA“, sagt Frey im Gespräch mit dem Tölzer Kurier. Die Weltneuheit zeichnet sich dadurch aus, dass sie gegenüber vergleichbaren Maschinen 60 Prozent an Energie einspart, dabei geräuschärmer und platzsparend ist.

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„Diese Zusammenarbeit ist für beide Unternehmen von großer Bedeutung“, sagt Frey, der früher selbst einmal bei Dorst beschäftigt war, bevor er sich 1989 selbstständig machte. Er gründete in Fleck ein Unternehmen, das im gleichen Segment tätig ist, sich allerdings noch einmal stark spezialisiert hat. Heute hat die Firma Frey 35 Mitarbeiter. Dem gegenüber steht als Partner Dorst mit weltweit rund 400 Mitarbeitern, die außer in Kochel auch im Zweigwerk in Bad Kötzting sowie bei „Dorst America“ in Bethlehem-Allentown (Pennsylvania) und bei „Dorst Technologies Shanghai“ tätig sind.

Vom internationalen Vertriebs- und Servicenetz von Dorst kann nun Frey mitprofitieren. Und Dorst wiederum macht sich die hohe Spezialisierung des Lenggrieser Unternehmens zunutze. „Wir müssen nicht alles selbst entwickeln“, formuliert es Dorst-Aufsichtsratsvorsitzender Hubert H. Löcherer. „Mit der neuen Partnerschaft erweitern wir unsere Produktpalette und können überall auf der Welt noch mehr spezifische Kundenwünsche erfüllen.“ Die Kooperation soll künftig bei weiteren Projekten fortgesetzt werden.

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