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Die erfolgreiche Mannschaft: Das Team „Bayerische Gebirgsjäger I“ beim Rennen an der Partnachklamm.

„Gebirgsjäger“ werden mit Hornschlitten Bayerischer Meister

Erfolg für drei Kochler: Sie wurden beim traditionellen Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen Bayerischer Meister.

Kochel am See/Garmisch-Partenkirchen Eine Schlittenmannschaft aus Thüringen fuhr beim traditionellen Hornschlittenrennen am Dreikönigstag in Garmisch-Partenkirchen zwar auf den ersten Platz (wir berichteten). Der eigentliche Sieger des Rennens ist jedoch ein Schlitten aus der Region, dessen vierköpfige Besatzung aus drei Kochlern bestand: Die „Bayerischen Gebirgsjäger I“ wurden beim Rennen von der Partnachalm nämlich Bayerischer Meister – obwohl sie den ersten Platz verfehlten.

Grund dafür sind laut Mannschafts-Mitglied Anton Suttner die speziellen Renn-Regularien. Demnach, so erläutert der Kochler, könne eine Mannschaft, die von jenseits der bayerischen Grenze komme – in diesem Fall aus Thüringen – zwar das Rennen gewinnen. Sie könne aber nicht Bayerischer Meister werden. Diesen Titel könne nur ein Team aus Bayern erringen – in diesem Fall die „Bayerischen Gebirgsjäger I“ mit den drei Kochlern Anton Suttner (Pessenbach), Constantin Lutz (Walchensee) und Quririn Boehm (Einsiedl) sowie Maximilian Riezler aus Farchant. Mit einer Zeit von einer Minute, 36 Sekunden und einem Hundertstel landeten sie hinter dem Team aus dem thüringischen Trusetal (1:30,58) auf dem zweiten Platz.

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Für den 46-jährigen Suttner war das gute Abschneiden seiner Mannschaft keine Überraschung. Bereits vor vier Jahren sei sein Team schon einmal Bayerischer Meister gewesen. Und letztes Jahr habe man wegen eines Unfalls nur knapp einen Stockerlplatz verfehlt.

Suttner ist seit vielen Jahren begeisterter und erfahrener Hornschlittenfahrer. Fünfmal war er mit den „Vögelfreunden“ aus Schlehdorf in früheren Jahren bereits Bayerischer Meister, bevor er auf dem Schlitten der „Gebirgsjäger“ als Fahrer einsprang – und blieb. Eine Rückkehr zum Schlehdorfer WSV könnte sich Suttner aber durchaus vorstellen, wie er sagt. Für die „Gebirgsjäger“ ist die diesjährige Rennsaison übrigens noch nicht zu Ende. Entweder werden sie laut Suttner in Kürze an einem Rennen in der Slowakei teilnehmen. Oder sie reisen zu einem Rennen ins thüringische Brotterode.  (Franziska Seliger)

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