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An den Plänen für die Neugestaltung des ehemaligen Verdi-Areals wird derzeit gearbeitet. 

Gemeinderat

Verdi-Gelände: Noch ist nichts spruchreif

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Kochel am See – Die Kochler Delegation nimmt Kontakt mit dem neuen Besitzer Thomas Gerl auf. Und  will die Pläne abstimmen.

Auch wenn es nur ein erstes Kennenlernen war – die Kontaktaufnahme zwischen der Gemeinde Kochel und dem neuen Eigentümer des ehemaligen Verdi-Geländes stimmt zuversichtlich. „Das war sehr interessant“, sagte Thomas Holz. Der Bürgermeister berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung über den Besuch einer Kochler Delegation in Straubing. Eine Handvoll Gemeinderäte hat dort das Asam-Hotel von Thomas Gerl besucht. Der Unternehmer hat – wie berichtet – mit seiner neu gegründeten „Kochel Grundbesitz GmbH“ zum Jahresende das Filetstück am Kochelsee erworben, für das es einen rechtsgültigen Bebauungsplan gibt.

Gerl arbeitet derzeit mit seinen Partnern an einem Konzept für das Areal am Kochelseeufer. Bis die Pläne spruchreif seien, werden laut Holz noch einige Monate vergehen. „Vor der Sommerpause wird das vermutlich nichts mehr“, so die Einschätzung des Rathauschefs. Gerl will die Pläne dann umgehend den Kochler Gemeinderäten vorstellen. „Wir haben vereinbart, dass wir über die Vorhaben reden“, sagte Holz. Die Planungen für einen Hotelkomplex auf dem vormaligen Verdi-Gelände und die von der Gemeinde geplante neue Seestube am Kochelseeufer „sollen sich ergänzen und nicht in Konkurrenz stehen“. Deshalb wolle man sich rechtzeitig abstimmen, sagte der Bürgermeister.

Der „Selfemademan“ Thomas Gerl hat in Straubing das Asam-Hotel etabliert. Das Haus mit der Klassifizierung „vier Sterne Superior“ gilt als Aushängeschild in der niederbayerischen Kleinstadt. „Was wir uns angeschaut haben, hat Hand und Fuß“, sagte Holz. Man habe gesehen, wie Thomas Gerl seine Projekte angehe und man habe dessen Partner kennengelernt.

Der umtriebige Hotelbesitzer war bereits mehrfach in Kochel. „Der Platz ist gut und hat mir auf Anhieb gefallen“, sagte Gerl nach der Übernahme des Areals zum Jahresanfang im Gespräch mit der Heimatzeitung. Er ist überzeugt: „Da kann man was draus machen.“ Nach Überzeugung vieler Kochler wäre ein neues Hotel in der Nachbarschaft des künftigen Kristall-Trimini eine wesentliche touristische Bereicherung.

Bürgermeister Holz legte in der Sitzung am Dienstag den Entwurf für den Bebauungsplan Seestube-Badstraße vor. Er verwies auf die darauf eingezeichneten und allgemein zugänglichen Fußwege im Uferbereich. Diese hatte Gemeinderätin Monika Hoffmann-Sailer in einem ersten Entwurf vermisst und dies in der Mai-Sitzung reklamiert. „Nun sind die Fußwege eingetragen, wie ich es versprochen habe“, so der Bürgermeister. Denn er halte sein Wort.

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