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Für die berühmte Benediktenwand sind die Mitglieder der Sektion Tutzing des Deutschen Alpenvereins zuständig. Angst ums Gipfelkreuz haben sie nicht.

Deutscher Alpenverein

Gipfelkreuz-Hacker: Kein Anlass zur Sorge

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Landkreis Starnberg - Warum auch immer: Ein Unbekannter hackte in den vergangenen Wochen mit der Axt gleich mehrere Gipfelkreuze im Raum Bad Tölz um. Macht das den hiesigen Sektionen des Deutschen Alpenvereins Sorge?

Andreas Graser weiß, wovon er redet. Der 1. Vorsitzende der Sektion Starnberg des Deutschen Alpenvereins erinnert sich noch gut an das Jahr 2009. Da setzten er und knapp 50 Vereinsfreunde das Gipfelkreuz auf der Nauderer Hennesiglspitze in den Ötztaler Alpen. In direkter Nähe des Gipfels betreiben die Starnberger das Hohenzollernhaus. Die Nauderer Hennesiglspitze ist „ihr“ Gipfel, Ehrensache, dass sie sich auch um das Gipfelkreuz kümmern. Vom ursprünglichen Plan, das Material einfach per Hubschrauber zum Gipfel zu bringen, war man damals abgekommen. „Wer einmal die Mühsal erlebt hat, die Balken auf über 3000 Meter zu tragen, der weiß, was das für eine Arbeit ist“, sagt Graser. Deswegen kann er die Aufregung um die umgehackten Gipfelkreuze nur zu gut verstehen: „Da geht es noch nicht mal um den Sach-, sondern vor allem um den ideellen Schaden.“

Sektion Tutzing kümmert sich um 150-Kilometer-Wegenetz

Insgesamt 2200 Mitglieder hat die Starnberger Sektion. 2900 sind es in der Sektion Tutzing, berichtet Schriftführer Dr. Konrad Kürzinger. Die Tutzinger sind verantwortlich für ein riesiges, über 150 Kilometer langes Wegenetz zwischen der Jachenau und dem Herzogstand. Mittendrin die berühmte Benediktenwand bei Kochel, In der Nähe fielen schon mehrere Gipfelkreuze dem unbekannten Randalierer zum Opfer. Ein Anlass zur Sorge? „Auf der Benediktenwand ist zurzeit wirklich viel los – bis jetzt ist uns noch nichts zu Ohren gekommen. Das ist ein Verrückter. Aber wir haben dennoch keine Angst, auf den Berg zu gehen“, gibt Kürzinger Entwarnung. Mehr Sorge macht den Tutzinger Alpenvereinsmitgliedern, dass immer wieder Wegweiser und Schilder gestohlen oder zerstört werden.

Bergmesse auf der Hochkopfhütte

Derlei Sorgen haben die Mitglieder der Sektion Vierseenland nicht, berichtet Christine Pätsch aus Seefeld. Die Sektion betreibt die Hochkopfhütte am Südufer des Walchensees. Opfer von Vandalismus sei man dort noch nicht geworden. Dafür laufen die Vorbereitungen für die Bergmesse auf der Hütte am kommenden Sonntag, 11. September. Dann wird auch zeitgleich der „Tag des offenen Denkmals“ in der denkmalgeschützten Hütte gefeiert, die dereinst König Maximilian errichten ließ. „Dann gibt es ausnahmsweise auch eine Versorgung mit Würschtl und Kuchen auf der Hochkopfhütte“, verspricht Christina Pätsch.

Das sind die Hütten der DAV-Sektionen aus dem Landkreis Starnberg

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