Konzertatmosphäre: So war es bei einer früheren Veranstaltung.
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Konzertatmosphäre: So war es bei einer früheren Veranstaltung.

Vorverkauf läuft

Gute Aussichten für „Musiksommer“ am Walchenseekraftwerk

  • Christiane Mühlbauer
    vonChristiane Mühlbauer
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Die neue Veranstaltungsreihe „Musiksommer am Walchenseekraftwerk“ wird mit großer Sicherheit im Juli starten können. Ein Konzert ist sogar schon ausverkauft.

Kochel am See - Der „Musiksommer am Walchenseekraftwerk“ ist ein Angebot, das der Kraftwerksbetreiber Uniper in Zusammenarbeit mit Sabine und Stefan Pfister von „KleinKunst und Kultur“ (KKK) in Lenggries durchführt. Vorgestellt wurde es erstmals Ende März (wir berichteten). Die sechs Konzerte werden von Mitte Juli bis Anfang August am großteils überdachten Info-Zentrum des Kraftwerks durchgeführt. Dort gibt es die entsprechende Infrastruktur mit Bühne und Bestuhlung sowie Bistro und Toiletten.

Im März war noch unsicher, ob das Programm heuer aufgrund der Corona-Lage starten kann, doch jetzt sieht es gut aus: Wie Sabine Pfister auf Nachfrage berichtet, ist der Vorverkauf bei allen Konzerten so stabil, dass sie sicher stattfinden werden. Der Auftritt des italienischen Liedermachers Pippo Pollina am 24. Juli ist ausverkauft.

Den Auftakt wird am Dienstag, 13. Juli, Willy Astor mit seinem „Sound-of-Islands“-Programm machen, also verträumte Gitarrenmusik statt Kabarettprogramm. Am Sonntag, 25. Juli, kommt Sängerin Norisha Campbell mit ihrer Band und dem Programm „Gotta be happy“. Das ist Jazz- und Soul-Musik mit Gospelfeeling. Die Sängerin dürften viele durch ihre Teilnahme an „The Voice of Germany“ kennen. Am Samstag, 31. Juli, wird Ami Warning mit ihrer Band auf der neuen Bühne am Kochelsee stehen, gefolgt von Liedermacher Ludwig Seuss am Sonntag, 1. August. Auch er kommt mit Band. Zu hören gibt es klassischen Piano-Boogie mit Blues und Louisiana-Rock’n’Roll. Weil die Veranstalter auch lokalen Musikern eine Möglichkeit zum Auftritt geben wollen, spielen zum Abschluss am Freitag, 6. August, erstmals Josef Kloiber („Bodo“), Martin Regnat, Leonhard Schwarz und Sonja Schroth gemeinsam. „Sie freuen sich sehr, denn sie spielen sonst nie zusammen“, sagt Pfister und verspricht: „Sie lassen sich für diesen Abend etwas ganz Besonderes einfallen.“

So läuft die Organisation

Pro Veranstaltung gibt es 200 Plätze. Bleibt die Inzidenz unter 50, müssen Besucher wohl keinen Test vorlegen. Am Platz darf man ohne Maske sitzen. Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr. Pfister bittet alle Besucher, frühzeitig zu kommen. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Weil es keine festen Plätze gibt, werden diese zugeteilt. Bestuhlt ist mit Abstand. Wichtig sind ein Sitzkissen sowie eventuell eine Decke und wetterfeste Kleidung, denn die Konzerte finden auch bei Regen statt, und es ist nicht der ganze Bereich überdacht.

Das Bistro ist geöffnet, Getränke und Snacks dürfen an den Platz mitgenommen werden. Wer vorab im Bistro speisen möchte, muss dort einen Platz reservieren, denn die Plätze auf der Terrasse sind begrenzt, sagt Pfister.

Für Konzerte gilt derzeit eine Sperrzeit um 22 Uhr. „Momentan sind die Programme so ausgearbeitet, dass sie ohne Pause um 21.45 Uhr enden“, sagt Pfister. Alle Künstler, sagt Pfister, würden sich „wahnsinnig freuen“, bald wieder auf den Bühnen stehen zu können. Einige hätten viel verändern müssen, etwa Pippo Pollina, der statt mit großer Band und internationalen Musikern derzeit nur im Duo mit Roberto Petroli unterwegs ist. Sollten die Konzerte doch abgesagt werden müssen, gibt es einen Ersatztermin oder die Besucher bekommen das Geld zurück.

Weitere Infos: Karten gibt es nur beim KKK in Lenggries per E-Mail an musiksommer@kkk-lenggries.de oder Telefon 0 80 42/91 24 65. Mehr auf www.kkk-lenggries.de.

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