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Auf dem neuesten Stand der Technik ist nun die Herzogstandbahn. Betriebsleiter Jörg Findeisen und Wolfgang Kofler von der Herstellerfirma Frey Austria (v. li.) erläuterten Bürgermeister Thomas Holz die Steuerungstechnik.

Umbauarbeiten abgeschlossen

Herzogstandbahn: „Wir sind jetzt super positioniert“

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Exakt im Zeitplan liegen die Umbauarbeiten an der Herzogstandbahn. Wie geplant wird sie am 24. März wieder den Betrieb aufnehmen. „Wir sind jetzt super positioniert“, sagt Geschäftsführer Jörg Findeisen.

Walchensee– Die 550 000 Euro teuren Umbauarbeiten an der Herzogstandbahn sind abgeschlossen. Das verkündete Geschäftsführer Jörg Findeisen bei einem Pressetermin am Donnerstag. So wurden in der Tal- und Bergstation bereits die Schaltschränke ausgetauscht. In der nächsten Woche stünden der Probebetrieb und Bremsversuche auf dem Terminplan. Außerdem stehen Malerarbeiten an, und Fachleute befassen sich mit der Signal-Übertragungsanlage. Anschließend soll der TÜV die Anlage überprüfen.

Der Umbau habe eine lange Vorgeschichte, sagt Findeisen. Bereits vor zweieinhalb Jahren sei in ihm der Gedanke aufgekommen, dass ein Umbau notwendig sei. Und dann stellte auch noch die Herstellerfirma Siemens die Produktion von Ersatzteilen ein. „Die Verantwortlichen haben uns empfohlen, lieber in die Zukunft zu investieren statt in Ersatzteile.“ Der Beirat habe diesen Plänen dann „ganz schnell“ zugestimmt.

Dies mag auch damit zusammenhängen, dass es der Herzogstand GmbH finanziell blendend geht. Hauptgrund: 2004 wurde die Mehrwertsteuer für Seilbahnen gesenkt. Da zugleich die beiden Gesellschafter – Sparkasse und Gemeinde Kochel – auf Ausschüttungen verzichteten, bildete die Bahn reichlich Rücklagen. So wurde die größte Investition seit dem Bau im Jahr 1994 möglich: „Es wurde immer auf Jahrzehnte im Voraus gedacht – das ist jetzt ein wahnsinniger Vorteil“, sagt Findeisen. Dass nun die Technik auf dem neuesten Stand ist, gebe ein Gefühl der Sicherheit.

„Es ist uns bewusst, dass wir da im Beirat eine gewichtige Entscheidung gefällt haben“, sagt Bürgermeister Thomas Holz. „Aber die Herzogstandbahn ist ein erfolgreiches Unternehmen, das sich den Umbau leisten kann.“ Aufgrund der guten Finanzsituation blieben die Fahrpreise auf „mittlere Sicht unverändert“, kündigte Findeisen an.

Er freut sich zudem, dass die Bahn in Sachen Brandschutz auf dem neuesten Stand ist, da sich alle elektrischen und elektronischen Komponenten in einem eigenen Raum befinden: „Bei dem bisherigen Platz im Motorraum war das nicht so der Fall.“ Die Herzogstandbahn sei für die nächsten 20 bis 25 Jahre auf dem neuesten Stand der Technik, sagte Wolfgang Kofler von der Firma Frey Austria Seilbahn-Steuerungen. Der Bedienkomfort sei wesentlich höher als zuvor. Wenn es zum Beispiel ein technisches Problem gibt, kann seine Firma per Fernsteuerung von Innsbruck aus auf das System zugreifen. Ebenso haben die Kabinen-Begleiter die Möglichkeit, die Gondeln zu stoppen und in Bewegung zu setzen. Alle wesentlichen Betriebsdaten können die Begleiter zudem auf Touchsreens ablesen.

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