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Stand vor aufmerksamen Zuhörern: Simon Bräutigam (li.) bei seinem Vortrag über Einbruchsschutz im Gasthof Post.

Info-Veranstaltung der Kochler CSU

Gekipptes Fenster macht es Dieben leicht

Die vier Einbrüche in Kochler Betriebe haben Anfang Januar viele Bürger aufgeschreckt. Sind Diebesbanden im Ort auf dem Vormarsch? Wie sicher ist mein Zuhause?

Bei einer Info-Veranstaltung versuchten zwei Experten der Polizei Ängste zu nehmen. Außerdem gaben sie Tipps, wie man sein Zuhause einbruchssicher machen kann. 

An erster Stelle stand die Beruhigung. „Sie dürfen sich sicher fühlen und können sorglos mit offenem Fenster schlafen“, betonte Kriminaloberkommissar Simon Bräutigam von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle zum Schutz vor Verbrechen Weilheim am Anfang der Informationsveranstaltung, zu der der CSU-Ortsverband am Dienstag in die „Post“ geladen hatte. Laut Statistik, so Bräutigam, werden die meisten Einbrüche nämlich nicht von Schwerkriminellen verübt, die skrupellos genug sind, Leib und Leben ihrer Opfer bei ihrer Tat aufs Spiel setzen. Viel häufiger seien die Täter unprofessionelle Mitglieder osteuropäischer Banden, die sich nur dann einzubrechen trauen, wenn niemand im Haus ist, und die – sollten sie überrascht werden – Reißaus nehmen. Bräutigams Appell darum: „Stellen sie sich diesen Leuten nie entgegen.“ Schnell rein – schnell raus: Das sei die Devise solcher Amateure. Maximal 30 Sekunden Zeit nehmen sie sich, um ein Haus aufzubrechen. Gelingt es ihnen nicht, ziehen sie weiter. Sind sie aber drin, brauchen sie laut Bräutigam nur wenige Minuten, um gezielt Räume nach Bargeld und Schmuck zu durchwühlen. An Flachbildschirm, Handy und Co. seien sie nicht interessiert.

Vor seinen zahlreichen Zuhörern räumte der Kriminalbeamte mit so manchem Irrglauben auf  - was genau, lesen Sie heute im Tölzer Kurier. Da gibt es auch konkrete Tipps, wie man sich vor Einbrechern am besten schützt. (fn)

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