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Verortet wurde das Explosionsgeräusch in einem Waldstück bei Rothenberg.

Großes Rätsel

Mehrere Anrufer melden mysteriösen Knall mit Lichtbogen: Polizei sucht mit Hubschrauber

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Mit einem Großaufgebot inklusive Polizeihubschrauber sucht die Polizei nach dem Ursprung einer gemeldeten Explosion mit Lichtbogen - und steht nun vor einem Rätsel.

  • Die Mitteilung über eine Explosion sorgte am Sonntagabend für einen Großeinsatz in Kochel am See. 
  • Was die Meldungen bei der Polizei ausgelöst hat, ist allerdings immer noch ein Rätsel.
  • Die Polizei schließt einen Meteoriten aus.

Kochel am See -  Es war amSonntag (22. März) gegen 21.50 Uhr, als bei der Polizeiinspektion in Bad Tölz mehrere Anrufer aus Kochel am See mitteilten, dass es im Ortsbereich wohl zu einer Explosion gekommen sei. Eine genaue Eingrenzung war allerdings nicht möglich. Als grobe Richtung, aus das Explosionsgeräusch zu hören war, wurde ein Waldstück nahe Rothenberg angegeben.

Explosion in Kochel am See? Mehrerer Streifen im Einsatz

Die erste Absuche der eintreffenden Streifenbesatzung blieb erfolglos, heißt es im Polizeibericht. Um auch einen eventuellen Unglücksfall ausschließen zu können, wurden allerdings weitere Streifenbesatzungen aus mehreren Landkreisen nach Kochel am See beordert. Zudem erhielten die Kollegen Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber, der mit Wärmebildkamera das fragliche Areal absuchte.

Explosionsgeräusch in Kochel am See: „Meteorit kann ausgeschlossen werden“

„Doch trotz dieser intensiver Suchmaßnahmen bleibt der mitgeteilte Knall mit Lichtbogen ein Mysterium“, schreibt die Polizei. Es konnten weder aus der Luft noch vom Boden aus Hinweise auf eine Explosion gefunden werden. „Ein Meteorit kann zwischenzeitlich auch ausgeschlossen werden.“

Die Absuche bei Tageslicht am Montag verlief bisher ebenfalls ohne Erfolg.

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